Methoden im Überblick
Das natürlich vorkommende Bakterieneiweiß Botulinumtoxin A, kurz Botox ®, kann bestimmte Nervenimpulse blockieren. Da solche Impulse auch an die Schweißdrüsen ausgesendet werden, kann eine Injektion des Wirkstoffes in die jeweiligen Körperstellen den Schweißfluss gezielt verhindern. Dieser Vorgang hat jedoch keinerlei Einfluss auf den Fühl- oder Tastsinn.
Vor jeder Behandlung führt der Facharzt einen Indikatortest durch. Die betroffenen Stellen an den Handinnenflächen, den Achseln, der Stirn oder den Fußsohlen werden mit einer speziellen Flüssigkeit beträufelt, wodurch sie sich verfärben.
Diese Markierungen fungieren dann als Einstichpunkte für die Injektion mit Botulinumtoxin A. Im Abstand von etwa einem Zentimeter werden so für gewöhnlich jeweils kleine Mengen von Botulinumtoxin injiziert.
Um eventuell auftretende Schmerzen rasch zu lindern, wird oftmals eine Salbe aufgetragen. |