In der Bundesrepublik Deutschland können rund 50 Prozent der Bevölkerung nicht optimal sehen. Die meisten dieser 40 Millionen Menschen sind gezwungen, eine Brille oder Kontaktlinsen zu tragen, um im Alltag bestehen zu können.
Brillen, insbesondere solche mit dickeren Gläsern, können den Träger bei manchen Tätigkeiten ein- schränken. Kontaktlinsen erfordern hingegen einen gewissen Aufwand an Pflege und in der Handhabung.
Viele, von einer Sehschwäche betroffene, Menschen träumen von einem Leben ohne Sehhilfe. Eine Augenkorrektur mit dem Laser kann hier helfen. Denn nach einer Augenlaserbehandlung gehört das Tragen von Brille oder Kontaktlinsen in der Regel der Vergangenheit an. Diese Unabhängigkeit kann die Attraktivität und damit eng verbunden die Lebensqualität steigern.
Ziele
Eine Behandlung mit dem Augenlaser kann einen Sehfehler dauerhaft korrigieren. Das gilt in der Regel für kurzsichtige Menschen mit einer Sehschwäche bis zu -10 Dioptrien, weitsichtige bis zu ca. +4 Dioptrien und stabsichtige bis zu -3 Dioptrien.
Viele Spezialisten bieten kostenlose Kurzchecks für die Feststellung der Eignung für eine Augenlaser-Behandlung an.
Der mybody-Klinikfinder zeigt Ihnen Augenärzte und Augenlaserzentren in Ihrer Nähe, die über ein Kontaktformular bequem und unverbindlich kontaktiert werden können.
Das Ergebnis der Augenlaser-Behandlung hängt auch von der Hornhautdicke und der Pupillenweite des Betroffenen ab. Ist die Hornhaut z.B. zu dünn, können höhere Sehfehler unter Umständen nicht vollständig behoben werden. Hier kommen dann andere Verfahren zum Einsatz bei denen spezielle Linsen direkt in das Auge einsetzt werden.
Wer sich einer Behandlung mit dem Augenlaser unterziehen will, muss das 18. Lebensjahr abgeschlossen haben, darf innerhalb eines Jahres keine auffälligen Veränderungen der Sehwerte gehabt haben und sollte abgesehen vom Sehfehler über gesunde Augen verfügen. Allergikern ist zu empfehlen, die Behandlung in der allergiefreien Zeit durchzuführen. Werden Medikamente eingenommen, die die Sehstärke beeinflussen, sollte die Augenkorrektur verschoben werden. Frauen dürfen bei einer Augenkorrektur weder schwanger sein, noch stillen.
Laut einer Studie der Johann Wolfgang Goethe-Universität* Frankfurt am Main verfügen 95 Prozent aller Lasik-Behandelten nach einem Jahr über ein optimales Sehvermögen. Aber auch bei den verbleibenden 5 Prozent kann die Sehfähigkeit deutlich verbessert werden. Der Erfolg hängt natürlich immer von der Qualität der Klinik und des Arztes sowie dem Ausmaß der Fehlsichtigkeit ab.
myBody: Die Femto-Lasik ist eine der modernsten Behandlungen und kann sogar bei Menschen mit dünner Hornhaut zum gewünschten Ergebnis führen.
Risiken
Die Risiken bei einer Laserbehandlung sind vergleichsweise gering, können aber auch bei größter Sorgfalt und Qualität der Behandlung nicht vollständig ausgeschlossen werden.
* Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main / Forschung Frankfurt 2/2005, Thomas Kohnen / Laser statt Brille? – Behandlungsmöglichkeiten von Brechungsfehlern des Auges, S. 21-25 / www.muk.uni-frankfurt.de/Publikationen/FFFM/dok/2005/2005-2/F-Intensiv-augen-23-27.pdf