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Bauchdeckenstraffung

Bauchdeckenstraffung
Ausgangssituation, Ziele, Risiken
Kosten im Vergleich
Methoden im Überblick
Vorbereitung, Behandlung, Nachsorge
Mögliche Komplikationen
Ärzte und Kliniken

Vorbereitung einer Bauchstraffung

Erster Schritt ist ein ausführliches Beratungsgespräch mit einer umfassenden Anamnese, bei der auch Vorerkrankungen sowie mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten erfasst werden.

 

Häufig zeigt der Arzt vor der Bauchdeckenstraffung Bilder und Fotos, anhand derer deutlich wird, welche Resultate generell mit der Behandlung erzielt werden können. Dies ist wichtig, um eventuelle unrealistische Erwartungen des Patienten bereits im Vorfeld zu korrigieren. Vor der eigentlichen Behandlung vermisst und markiert der Arzt die zu behandelnden Körperstellen und macht Fotos, um anschließend die Ergebnisse der Bauchdeckenstraffung Vorher-Nachher bewerten zu können.

 

Um die allgemeinen Risiken der Behandlung so gering wie möglich zu halten, ist generell ein guter Fitnesszustand von Vorteil. Im Vorfeld einer Bauchdeckenstraffung sollte möglichst keine übermäßige Gewichtsabnahme erfolgen, da dies negativen Einfluss auf Stoffwechsel und Immunsystem haben könnte. Bei einseitiger Ernährung können Mangelerscheinungen auftreten, die die Wundheilung erfahrungsgemäß beeinträchtigen und verzögern. Gleiches gilt für den Konsum von Alkohol und Nikotin.

Behandlung

In der Regel wird eine Bauchdeckenstraffung stationär durchgeführt. Bei guter gesundheitlicher Verfassung kann man die Klinik für gewöhnlich bereits nach zwei bis drei Tagen verlassen. Der Eingriff findet meist unter Vollnarkose statt, da nur auf diesem Weg eine Rekonstruktion der Bauchdecke möglich ist.

 

In einigen Fällen ist eine Reduzierung von Haut und Unterfettgewebe ausreichend, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Dies kann im Normalfall unter lokaler Anästhesie erfolgen. Dabei werden größere Mengen Betäubungsmittel und Flüssigkeit in die Bauchdecke injiziert.

Nachsorge

Im Anschluss an die Behandlung erhält der Patient einen leichten Kompressionsverband oder eine elastische Bauchdeckenbinde, um die Durchblutung der Bauchdecke zu gewährleisten und die Wundheilung zu fördern. Gegebenenfalls wird zusätzlich ein Bauch-Mieder empfohlen.

 

In den ersten Tagen wird der Bauch oft und regelmäßig kontrolliert, um unerwünschte Reaktionen frühzeitig zu erkennen. Nach etwa zwei bis drei Wochen können die Fäden entfernt werden. Weitere Kontrolltermine sind wichtig und notwendig, um eine vollständige Heilung sicherzustellen.

 

In der Regel sollte der Mann für zwei bis sechs Wochen nach der Bauchdeckenstraffung auf körperliche Anstrengungen und sportliche Betätigung verzichten – vor allem, wenn dabei die Bauchmuskeln gefordert werden. Zur Verringerung des Thromboserisikos hilft es jedoch, frühzeitig mit leichter Bewegung zu beginnen.

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