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Bauchstraffung für die Frau

Bauchstraffung für die Frau
Ausgangssituation, Ziele, Risiken
Kosten im Vergleich
Methoden im Überblick
Vorbereitung, Behandlung, Nachsorge
Mögliche Komplikationen
Ärzte und Kliniken

Vorbereitung einer Bauchstraffung

Vor jedem Eingriff steht ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem behandelnden Arzt inklusive der nötigen Voruntersuchungen. Über Krankheiten, mögliche Allergien oder Medikamentenunverträglichkeiten sollte der Arzt dabei unbedingt informiert werden, um unerwünschte Reaktionen ausschließen zu können. Da Nikotin die Wundheilung beeinträchtigen kann, sollte ca. zwei Wochen vor der Behandlung zur Bauchstraffung das Rauchen eingestellt werden.

 

Vor der eigentlichen Operation vermisst der Arzt die überschüssigen Haut- und Fettzonen und markiert sie auf dem Körper. In der Regel werden Fotos der zu behandelnden Körperpartien gemacht, um anschließend die Ergebnisse der Bauchstraffung vorher-nachher bewerten zu können. Ebenfalls im Vorfeld wird ein Bauch-Mieder angepasst, das unmittelbar nach dem Eingriff getragen werden sollte.

 

Generell gilt: Ein guter Fitnesszustand zum Zeitpunkt der Bauchstraffung kann helfen, die allgemeinen Risiken der Operation zu minimieren. Eine übermäßige Gewichtsabnahme in den letzten drei bis vier Wochen ist zu vermeiden, da dies den Stoffwechsel negativ beeinflussen und dadurch das Immunsystem schwächen könnte. Zudem besteht bei zu einseitiger Ernährung die Gefahr von Mangelerscheinungen, die erfahrungsgemäß die Wundheilung verzögern können.

Selbst zum optimalen Behandlungsergebnis beitragen

Es empfiehlt sich, spätestens zwei bis drei Monate vor der Behandlung durch gezieltes Training Ihre Fitness zu steigern. Dafür eignen sich beispielsweise leichtes Joggen, Fahrradfahren oder Schwimmen. Den Konsum von Zigaretten oder Alkohol sollten Sie einige Wochen vor der Operation einstellen und auf die Einnahme von Medikamenten – vor allem blutverdünnenden Schmerzmitteln – wenn möglich verzichten.

Behandlung

In der Regel ist bei der Bauchstraffung eine stationäre Behandlung erforderlich. Bei einer weniger ausgedehnten Bauchstraffung und gutem allgemeinen Gesundheitszustand ist eine Entlassung im Allgemeinen schon nach zwei bis drei Tagen möglich. Bei größeren Eingriffen ist mit einem Klinikaufenthalt von fünf bis acht Tagen zu rechnen.

 

Die Bauchstraffung mit Versetzen des Nabels und Straffung der Muskulatur wird für gewöhnlich in Vollnarkose durchgeführt. Kleinere Korrekturen, bei denen lediglich eine Verminderung von Haut und Unterhautfettgewebe notwendig ist, können auch unter örtlicher Betäubung durch Injektion von Betäubungsmittel und Flüssigkeit in die Bauchdecke vorgenommen werden.

Nachsorge

Um eine einwandfreie Durchblutung der Bauchdeckenhaut sicherzustellen, wird der Bauch nach der Behandlung nur mit einem leichten Kompressionsverband bzw. einer einfachen elastischen Bauchdeckenbinde verbunden. Bereits nach wenigen Tagen kann das vor dem Eingriff angepasste Bauch-Mieder angelegt werden. Je nach Ausmaß der Bauchstraffung sollte es für drei bis sechs Wochen Tag und Nacht getragen werden.

 

Nach zwei bis vier Tagen werden die Drainagen entfernt, nach zwei bis drei Wochen die Fäden. Abhängig vom Ausmaß der Behandlung und den Empfehlungen des Arztes sollte für bis zu sechs Wochen auf körperliche Anstrengung und belastende Sportarten verzichtet werden. Allerdings empfehlen Experten, nach dem Eingriff so schnell wie möglich wieder mit leichter Bewegung zu beginnen, um das Thromboserisiko zu minimieren.

 

Erste Ergebnisse zeigen sich, sobald die Schwellung zurückgegangen ist. Bis die Narben flacher und blasser werden, kann es allerdings einige Monate dauern.

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