Jeder Fünfte ist ein Mann
Was tun? fragt sich der Mann im Einundzwanzigsten Jahrhundert. Die Lösung: Sport treiben und gesunde Ernährung.
Leider reicht das manchmal nicht aus und Mutter Natur muss - mittels plastisch-chirurgischen Eingriffs - nachgeholfen werden. Je nach Verband schwanken die Zahlen zum Anteil der Männer, die sich einer Schönheits-operation unterziehen zwischen 12,5 Prozent* und 15 Prozent*. Häufige Aussage: Tendenz steigend.
An der Nase eines Mannes … diesen Spruch kennt jeder. Im Jahr 2001 war die Nasenkorrektur* bei Männern noch der am häufigsten vorgenommene chirurgische Eingriff. Es folgten die Entfernung der „Tränensäcke“, Oberlid-Liftings und Fettabsaugen. Innerhalb von zwei Jahren hat sich diese Reihenfolge geändert.
Nicht nur Frauen, sondern auch Männer möchten jugendlicher und dyna-mischer aussehen. Sie versprechen sich davon mehr Erfolg im Berufs- und Privatleben. Vor allem Falten werden als störend empfunden. Nach einer Befragung der Mitglieder der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) unterzogen sich 2003 schätzungsweise 8.000 bis 12.000 Männer einer Faltenbehandlung*.
Doch was nützt ein strahlendes Gesicht, wenn die Kopfbedeckung immer dünner wird und größere Lücken entstehen. Bei den meisten Männern beginnt der typische, gefürchtete, Haarausfall um die 30. Aber auch hier kann der Facharzt helfen. Haartransplantationen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder. Männer mit vollem Haar werden als sympathischer, attraktiver und männlicher eingeschätzt, während Glatzen-träger als spießig gelten. Ohne Haar hat man(n) es auch beruflich schwerer. Eine EMNID-Umfrage* ergab, dass drei Viertel der Befragten lieber mit einen Kollegen mit vollem Haar zusammenarbeiten als mit einem ohne Haare.
Der Wandel der Gesellschaft und damit verbunden das Schönheitsideal haben im Laufe der Jahrzehnte Spuren hinterlassen. Männer sind zunehmend unzufriedener mit ihrem Aussehen. 1972 waren in den USA noch 85 Prozent der männlichen Bevölkerung mit sich zufrieden, knapp 30 Jahre später dagegen nur noch 57 Prozent*.
zurück |