Experten-Interview
mit Dr. med. Christian Fitz,
Facharzt für Chirurgie - Plastische Chirurgie
Klinik auf der Karlshöhe, Stuttgart
myBody: Herr Dr. Fitz, die Operationstechniken einer Brustvergrößerung sind heutzutage in allen Medien gut nachzulesen oder sogar im Fernsehen live anzusehen. Kommen viele Frauen schon mit speziellen Vorstellungen der Methoden und welche wenden Sie an?
Dr. Fitz: Sie haben recht, durch die übermäßige Präsenz gerade des Themas Brustvergrößerung in den Medien sind Patientinnen heute schon vor dem Gespräch gut informiert. Nachdem ich mit größtmöglicher Sicherheit für die Patientin operieren möchte, wende ich meistens den Brustfaltenschnitt an. Über diesen Zugang hat man die geringste Infektionsgefahr, kann das Implantatlager gut einsehen und eventuelle Blutungen stillen.
Die Position des Implantates und die meist etwas tiefer liegende neue Brustfalte kann man so Millimeter genau bestimmen. Dies ist über den Brustwarzen- oder Achselschnitt deutlich schwieriger. Zudem lege ich das Implantat in der Regel auf den Muskel, außer die Weichteilschicht ist im oberen Brustbereich sehr dünn.
Die Patientinnen empfinden meiner Erfahrung nach diese Lage angenehmer und natürlicher, wobei die Lage unter dem Muskel immer wieder ein Mitbewegen des Implantates verursachen kann.