Einige Frauen haben von Natur aus einen im Verhältnis zu ihrer Körpergröße und ihrem Körperbau sehr großen Busen. In manchen Fällen hat das Brustausmaß dann einen negativen Einfluss auf die Bewegungsfreiheit, beispielsweise beim Sport.
Das Gewicht der Brüste ist ein weiterer Aspekt. Zum einen kann es zu Haltungsschäden, Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich sowie Kopfschmerzen führen.
Zum Anderen sorgt es in einigen Fällen aber auch für ein unerwünschtes Hängen der Brüste. All dies kann einen negativen Einfluss auf das Selbstwertgefühl der Betroffenen haben.
Aus diesen Gründen ziehen viele Frauen eine Brustverkleinerung in Erwägung. Sie ist einer der meistdurchgeführten plastisch-chirurgischen Eingriffe.
Ziele einer Brustverkleinerung
Durch eine Brustverkleinerung, medizinisch „Mastopexie", kann das Volumen der Brust im Vergleich zur Ausgangsgröße verringert werden. In welchem Ausmaß das möglich und sinnvoll ist, sollte mit dem behandelnden Arzt besprochen werden.
In vielen Fällen wird eine Brustverkleinerung mit einer Straffung und einer Verlagerung der Brustwarzen kombiniert. Ziel dabei ist es, die Brust attraktiver und fester wirken zu lassen. Zudem können bei der Behandlung auch Asymmetrien der Brüste ausgeglichen werden.
Die Verkleinerung ist in der Regel von Dauer. Allerdings kann eine allgemeine Gewichtszunahme das Volumen der Brüste beeinflussen. Außerdem kommt es für gewöhnlich nach sieben bis zehn Jahren durch den natürlichen Alterungsprozess zu einer mehr oder weniger ausgeprägten, neuerlichen Erschlaffung. Diese kann jedoch jederzeit problemlos und ohne Narbenbildung durch eine Straffung behoben werden.
Risiken
Absolute Risikofreiheit kann bei keinem operativen Eingriff gewährleistet werden. Allerdings treten Thrombosen oder Embolien in Folge einer Brustverkleinerung erfahrungsgemäß nur vereinzelt auf. Zudem kann diesen Risiken aufgrund des medizinischen Fortschrittes wesentlich früher entgegengewirkt werden.
myBody: Eine Brustverkleinerung kann in manchen Fällen zu einer Beeinträchtigung der Stillfähigkeit führen. Sollte in nächster Zeit eine Schwangerschaft geplant sein, ist es daher durchaus sinnvoll darüber nachzudenken, die Verkleinerung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.
Die modernen Behandlungstechniken schonen das Gewebe und sind keimfrei. Deswegen wird nur noch in seltenen Fällen über Wundinfektionen, Entzündungen oder Gewebeverlust berichtet. Vereinzelt auftretende Nachwirkungen, wie blaue Flecken im Brustbereich, können für gewöhnlich durch entsprechende Nachbehandlungen vollständig beseitigt werden.