State of the Art der Haartransplantation
Mit der FU-Technologie zu mehr Dichte und einem besonders natürlichem Ergebnis
mybody: Herr Dr. Velimvasakis, Sie sind in Griechenland aufgewachsen und haben in Ungarn studiert. Nun arbeiten Sie in Deutschland als Spezialist für Haartransplantationen. Wie kam es dazu?
Dr. Velimvasakis: In Griechenland gibt es eine sehr lange Geschichte, was die Entwicklung von Methoden im Bereich Haartransplantation und auch die Ausbildung von Ärzten in diesem Bereich angeht. Ich habe mich viele Jahre auf diesem Gebiet fortgebildet und spezialisiert. In Deutschland gibt es nur wenige Mediziner, die alle modernen FU-Methoden, und insbesondere die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction), beherrschen.
mybody: Was ist denn das Besondere an der FUE- im Vergleich zur FUT-Methode?
Dr. Velimvasakis: Bei der FUE-Methode werden die Haarfollikel in kleinsten follikulären Einheiten einzeln entnommen. Es wird also nicht – wie bei der FUT-Methode (Follicular Unit Transplantation) – ein ganzer Streifen am Hinterkopf entnommen, der später in Einzeltransplantate zerlegt wird. Die entnommenen Follikel werden in kleinste Einpflanzkanäle (sog. Slits) eingepflanzt – bis zu 2.500 Transplantate bei einem Eingriff. Das bedeutet eine wesentlich höhere Dichte als bei anderen Methoden und ein sehr natürlich aussehendes Ergebnis. Es kommt immer auf die individuelle Situation des Patienten und seine Wünsche an, ob er sich besser für die FUT- oder die FUE-Methode eignet. |