myBody: Außer der Tatsache, dass es sich um einen non-invasiven Eingriff handelt, welche Vorteile für den Patienten ergeben sich noch durch das CO2-Laserverfahren?
Dr. Hofheinz: Es ist heute möglich, oft mit nur einer Sitzung eine deutliche Verbesserung der Hautqualität zu erreichen. Während der Behandlung erhält der Patient eine Oberflächenbetäubung und muss, je nach Umfang des Lasereingriffs 30 bis 90 Minuten einkalkulieren. Da im Vergleich zu früheren Behandlungsmethoden mit viel geringeren Nebenwirkungen und einer kürzeren Ausfallzeit zu rechnen ist, dürfen unsere Patienten bereits kurz nach der Behandlung nach Hause gehen. Die erste Stufe der Abheilung ist dann, bei konsequenter Feuchtigkeitspflege, nach circa fünf bis sieben Tagen abgeschlossen.
Dr. Herold-Hofheinz: Für die Damen an dieser Stelle noch die Info: Nach der ersten Woche ist auch das Auftragen von Make-up wieder gestattet. Allerdings sollten Sie Ihr Gesicht weiterhin mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor vor der Sonne schützen.
myBody: Last, but not least: Was versteht man unter „ultragepulst“ und“ fraktioniert“?
Dr. Herold-Hofheinz: Ich fange mal mit dem „fraktioniert“ an. Das Ziel der Behandlung ist, wie bereits angesprochen wurde, die Hauterneuerung. Bei der Entfernung der geschädigten Hautschicht werden bewusst intakte Hautbrücken stehen gelassen, welche wiederum die Hauterneuerung erheblich beschleunigen. Diesen Vorgang nennt man Fraktionierung.
myBody: Und was bedeutet „ultragepulst“?
Dr. Hofheinz: „Ultragepulst“ bedeutet, dass die modernen Geräte Behandlungen mit sicheren und wirksamen Pulszeiten von weniger als einer Millisekunde durchführen. Dies ist eine enorme Leistungssteigerung im Vergleich zu älteren Lasern. Der große Zugewinn: Da der Laser nur noch sehr wenig Zeit am Gewebe benötigt, gehören auch Kollateralschäden am behandelten Gewebe endlich der Vergangenheit an.
myBody: Sehr geehrte Frau Dr. Herold-Hofheinz, sehr geehrter Herr Dr. Hofheinz, haben Sie vielen Dank für das interessante Gespräch.