WAL - Wasserstrahl assistierte Fettabsaugung
Wasser gegen Fett, sanft und gewebeschonend
Die neue Methode der „Wasserstrahl-assistierten Fettabsaugung“ (WAL) bietet gegenüber alternativen Behandlungsarten deutliche Vorteile.
myBody: Sehr geehrter Herr Dr. Scholz. Sie und Ihre Kollegen an der „Plastische Chirurgie im Medienhafen“ sind überzeugt von WAL, um den ungeliebten Fettpölsterchen zu Leibe zu rücken. Erklären Sie unseren Leserinnen und Lesern doch kurz, was sich hinter WAL verbirgt.
Dr. Scholz: Sehr gerne. WAL steht für „Wasserstrahl-assistierte Fettabsaugung“ und ist eine der modernsten Methoden zur Fettabsaugung, bei der das Fettgewebe mit einem hauchdünnen Wasserstrahl sehr schonend vom übrigen Gewebe gelöst wird. Anders als bei gängigen Liposuktionsmethoden (Anm. d. Red.: Liposuktion bedeutet Fettabsaugung) wird bei der WAL das Gewebe durch eine geringe Menge an Narkoselösung nicht oder nur wenig aufgeweicht.
myBody: …und das bringt welchen Vorteil?
Dr. Scholz: Indem bei der WAL nahezu komplett auf die sonst übliche Tumeszenz-Lösung – ein Narkosemittel, das zur Betäubung und Aufschwemmung in das Gewebe eingespritzt wird – verzichtet wird, sehen wir schon während des Eingriffs das Behandlungsergebnis, können also die ästhetische Veränderung am Körper direkt beurteilen und gegebenenfalls noch weiter optimieren. Kurz: WAL ermöglicht den Chirurgen ein wesentlich genaueres Arbeiten.
myBody: Welche Vorteile hat die neue Methode für den Patienten?
Dr. Scholz: Für den Patienten ist von Vorteil, dass die Heilungszeit erheblich schneller von statten geht als bei anderen Fettreduktions-Maßnahmen – und auch angenehmer ist, weil keine großen Schwellungen oder nässende Stellen auftreten. Außerdem ist die Operationszeit bei der WAL vergleichsweise kurz und der Eingriff kann bei Lokalanästhesie durchgeführt werden; eine Vollnarkose ist nicht notwendig. |