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Prof. Dr. med. Stefan Gress

Kurzprofil Prof. Dr. Stefan Gress

Prof. Dr. Stefan Gress ist Facharzt für Plastische Chirurgie mit eigener Praxis für Ästhetische Chirurgie in München. Prof. Gress ist Mitglied in renommierten nationalen und internationalen Fachverbänden. Dies sind u.a die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie, die American Society of Plastic Surgeons sowie die International Confederation for Plastic Reconstructive and Aesthetic Surgery.

Expertengespräch zu Schönheitsoperationen

myBody: Herr Prof. Dr. Gress immer mehr Menschen legen sich für ein jugendlich-frischeres Aussehen unters Messer, um die Erfolgschancen im Berufs- und Privatleben zu erhöhen. Ein beliebtes Mittel um Falten temporär verschwinden zu lassen, ist die Faltenunterspritzung mit Botulinumtoxin.

 

Prof. Dr. Gress: Botulinumtoxin ist ein Nervengift, das von einem Arzt injiziert wird, um bestimmte Muskelgruppen gezielt zu lähmen. Fachärzte für Plastische Chirurgie verwenden Botulinumtoxin beispielsweise zum Glätten von Zornesfalten.

 

 

myBody: Wie lange hält dieser straffende Effekt von Botulinumtoxin an?

 

Prof. Dr. Gress: In der Regel wirkt das Toxin ein halbes Jahr und sollte danach wieder von einem Spezialisten aufgefrischt werden. Diese Behandlungen wurden jahrelang nur von Frauen angefragt, doch in letzter Zeit interessieren sich immer mehr Männer für eine Faltenunterspritzung.

 

myBody: Wie bei jeder Schönheitsbehandlung ist auch die Injektion von Botox ® nicht gänzlich frei von Risiken, dennoch steigt die Anzahl der Ästhetischen Eingriffe auch in Deutschland seit Jahren kontinuierlich. Es scheint, als gebe es in der plastischen Chirurgie nahezu keine Grenzen.

 

Prof. Dr. Gress: Mittlerweile ist fast alles möglich. Sei es eine größere Brust oder durch eine Haartransplantation dem Ausfallen der Haare entgegenzu- wirken. Im Trend liegt auch das Facelift. Wenn die Haut am Hals unschön hängt oder die Bäckchen nach unten wandern, wünschen sich Männer und Frauen, dass die Haut durch ein Facelift gestrafft oder Falten, z.B. durch Absaugen, geglättet werden.

 

 

myBody: Mit welchen Vorstellungen kommen Interessenten zu Ihnen?

 

Prof. Dr. Gress: Auf Grund der vielfältigen Möglichkeiten im Bereich der ästhetisch plastischen Chirurgie kommen einige Interessenten mit illuso- rischen Vorstellungen. Dem Plastischen Chirurgen sind – zum Glück – Grenzen gesetzt, auch mit einem Skalpell kann man keinen Adoniskörper schaffen. Eine Schönheitsoperation sollte wohl überlegt sein. Der Facharzt sollte nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern dem Interessen- ten realistisch erklären, welche Möglichkeiten es gibt. Dabei ist es auch wichtig die Beweggründe für die Schönheitsoperation in Erfahrung zu bringen und gegebenenfalls auch „nein“ sagen.

 

 

myBody: Für viele Menschen ist ein makelloser Körper sehr wichtig. So ziehen einige Interessenten lieber eine Schönheitsoperation in Erwägung anstatt mit Sport und gesunder Ernährung ihren Körper in Form zu bringen.

 

Prof. Dr. Gress: Wer seinen Po zu flach findet, kann diesen ganz einfach mit Muskeltraining formen und vergrößern. Auch schöne Brustmuskeln kann man sich antrainieren. Die Möglichkeiten der Ästhetischen Chirurgie sollte stets bedacht angewendet werden. Denn dann könnnen sie weiterhelfen und auch ein neues Lebensgefühl verleihen.

myBody: Herr Prof. Dr. Gress, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Weiterführende Informationen

Schönheitsoperationen – alle Schönheitsoperationen im Überblick

Fettabsaugen in München

Faltenunterspritzung – Informatives zur Faltenbehandlung

Genitalchirurgie – ein weiteres Expertengespräch mit Prof. Gress

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