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Kurzprofil Matthias Pertzsch
Dipl.-Ing. Matthias Pertzsch studierte Feinwerk- und Mikrotechnik in München, sowie Wirtschaftsingenieurwesen in Hamburg. Seit 1995 war er als Führungskraft für namhafte Augenlaserketten tätig und als zertifizierter Qualitätsmanagement-Auditor QMA-TÜV für überregionale Daten- und Qualitätssicherungsprojekte zuständig. Heute gehört Matthias Pertzsch zum Vorstand der VISUDOC AG und verantwortet das Ressort Qualitätsmanagement, Vertrieb und Operations. |
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Qualitätsverbund VISUDOC
Gütesiegel für Augenärzte mit hohen Anforderungen
mybody: Herr Pertzsch, Sie bilden gemeinsam mit Frank Brune den Vorstand der VISUDOC AG, welche im Juli 2008 als Vereinigung der hochspezialisierten Ophthalmo-Chirurgen gegründet wurde. Was ist die Philosophie der VISUDOC? Pertzsch: Die VISUDOC AG versteht sich als Gesellschaft für Qualität in der Augenmedizin. Sie erbringt für ihre Partner, das sind Ophthalmo-Chirurgen, konservative Augenärzte und Augenlaser-Spezialisten, Dienstleistungen rund um das Qualitätsmanagement. Der Verbund besteht aktuell aus 64 großen operativen Zentren und bietet eine flächendeckende Versorgung in derzeit 9 Bundesländern.
mybody: Welche Ziele verfolgt die VISUDOC AG?
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Pertzsch: Ziel der VISUDOC AG ist u.a. die professionelle Versorgung der Mitglieder durch ein zentrales Qualitätsmanagement sowie eine nachweisbare Qualitätssicherung. Mit einer neuentwickelten Datenbank beispielsweise, werden die von der VISUDOC definierten Parameter für Qualität dokumentiert und Ergebnisqualität der Partner nachgewiesen. Die VISUDOC AG setzt so hohe Standards in der diagnostischen sowie therapeutischen Patientenversorgung und bietet durch die Vielzahl der verbundenen Spezialisten in der Augenheilkunde eine starke Gemeinschaft für Qualität und Kompetenz in der Augenmedizin – und dafür steht auch unser VISUDOC-Siegel, das wir unseren Augenärzten und Laserzentren verleihen.
mybody: Können Patienten das Siegel bei der Auswahl eines geeigneten Augenarzt oder Augenlaserspezialisten einbeziehen? Pertzsch: Auf jeden Fall! Augen-OPs sind Vertrauenssache und jeder will sich doch in sicheren und professionellen Händen wissen. Das VISUDOC-Gütesiegel verweist auf zufriedene Patienten, ein kompetentes Team, geprüfte Qualität und Sicherheit. Damit kann es Suchende nach der richtigen Praxis und Klinik maßgeblich unterstützen, denn die Ansprüche an das Mitglied der VISUDOC AG sind hoch. Das heißt, das Gütesiegel der VISUDOC wird nur an ausgewählte Operateure verliehen, die den strengen Anforderungen gerecht werden. Es dokumentiert somit ein Extra an Sicherheit und Qualität. Nur in jedem fünften deutschen augenärztlichen Zentrum werden die Patienten dieses Siegel finden.
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mybody: Welche Kriterien müssen die Augenärzte nachweisen, um sich dem Qualitätsverbund VISUDOC anschließen zu können? Pertzsch: Unsere Mitglieder müssen mindestens 1.000 chirurgische Eingriffe pro Jahr durchführen. Dies ist vor allem im Bereich der refraktiven Chirurgie wichtig, denn nur modernste Technik kann den Behandlungserfolg nicht garantieren. Erst die notwendige, regelmäßige Praxis macht den Augenarzt zum Laserspezialisten. Ein hoher Standard an lasertechnologischen und medizinischen Apparaturen gehört aber dennoch zu den Anforderungen der VISUDOC.
mybody: Wie wird der bestehende Qualitätsstandard der Partner seitens der VISUDOC gesichert? Pertzsch: Unsere Augenärzte sowie ihr Personal müssen an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, um stets fachlich und operationsmethodisch auf aktuellem Erkenntnisstand zu sein. Wir überprüfen die Ergebnisqualität ihrer Behandlungen in regelmäßigen Patientenbefragungen. Darüber hinaus werden alle Behandlungsdaten dokumentiert und ausgewertet. Dass die technischen und hygienischen Voraussetzungen der Augenarztpraxis oder des Laserzentrums erfüllt sind, stellen externe Prüfeinrichtungen in turnusmäßigen Checks sicher.
mybody: Vielen Dank, Herr Pertzsch für das informative Gespräch!
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