Mögliche Komplikationen bei einem Facelift
Wie bei allen chirurgischen Eingriffen können auch beim Facelift Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden. Diese treten jedoch nur im Ausnahmefall auf. So kann es beispielsweise zu Spannungen der Kopfhaut kommen, die einen Haarausfall im Schläfenbereich zur Folge haben können. Hier besteht jedoch kein Grund zur Sorge, da die Haare meist schon nach kurzer Zeit wieder nachwachsen.
Desweiteren kann es infolge von Nikotingenuss beim operativen Facelift Komplikationen in Form von Durchblutungsstörungen geben, die den Heilungsverlauf behindern. Daher sollten die Verhaltensregeln des Arztes - sowohl für die Zeit vor als auch nach der Behandlung - unbedingt eingehalten werden.
Entzündungen und Nervenverletzungen, die die Funktion der Gesichtsmuskulatur beeinträchtigen, sind sehr selten beschrieben. In früheren Jahren wurde gelegentlich von anhaltenden Störungen der Gesichtsmuskulatur, aufgrund einer Verletzung des Gesichtsnervs, berichtet. Dank der enormen technischen Weiterentwicklung der letzten Jahre im Bereich der ästhetisch-plastischen Chirurgie treten jedoch bei einem professionell durchgeführten Facelift Probleme dieser Art kaum noch auf.
Wird die Facelift-Operation nicht fachgemäß durchgeführt, kann es eventuell zu Infektionen, Narben, dauerhaften Spannungen und Schmerzen kommen. Um im Rahmen eines Facelift Komplikationen weitgehend zu vermeiden, ist die Wahl einer geeigneten Klinik und qualifizierter Ärzte daher äußerst wichtig. |