Von einer straffen und attraktiven Figur ohne störende Fettpölsterchen träumen viele Frauen. Doch häufig lassen sich die Fettdepots, die der Körper über Jahre hinweg angelegt hat, durch Ernährung und Sport allein nicht in den Griff bekommen. Grund dafür sind die Fettzellen. Zwar kann die darin gespeicherte Menge an Fett vorübergehend verringert werden, die Anzahl an Fettzellen bleibt jedoch meist konstant. An dieser Stelle setzt das Fettabsaugen an, indem es vorhandenes Fettgewebe inklusive der Stammzellen dauerhaft entfernt.
Für das Fettabsaugen zahlen Patienten in Deutschland durchschnittlich 3.500 Euro - das zeigt rückblickend auf die letzten 5 Jahre die Preisentwicklung des myBody®GeKIS. Entscheidend für die Kosten des Fettabsaugens ist die zu behandelnde Körperregion: Bei kleinen Eingriffen am Kinn können die Preise bei 1.500 Euro beginnen und bis zu 5.000 Euro für eine Fettabsaugung im Bauch- und Hüftbereich betragen.
Wer für Fettabsaugen den richtigen Arzt ausfindig machen möchte, sollte drei wichtige Grundkriterien beachten: Facharzt-Titel, Verbandsmitgliedschaft und Spezialisierung auf Fettabsaugen. Ein eindeutiges Signal für eine fachgerechte Ausbildung und Erfahrung ist der Titel „Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie“. Aber auch andere Fachdisziplinen dürfen laut den Richtlinien der Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland e.V. (GÄCD) Fettabsaugungen durchführen. Dazu gehören Fachärzte für Chirurgie, Dermatologie und Gynäkologie. Sie kommen besonders dann in Frage, wenn das Fettabsaugen zu ihren Schwerpunkten gehört und verschiedenste Methoden und Techniken routiniert beherrscht werden. Ein sicheres Qualitätsmerkmal ist auch immer die Mitgliedschaft in einem Verband des medizinischen Fachbereichs, da diese ihren Mitgliedern beispielsweise eine fortlaufende Weiterbildung abverlangen.
Alle Kliniken mit dem myBody® Qualitätssiegel sind medizinisch hochqualifiziert und weisen sich durch einen guten Kundenservice und hohe Informationsqualität aus.
Welche Methoden gibt es?
Mit den verschiedenen zur Verfügung stehenden Methoden kann beim Fettabsaugen ganz individuell auf die Patientenbedürfnisse eingegangen werden. Zu den gängigsten Techniken gehören die Basic-, Tumeszenz- und Supernass-Methode. Diese operativen, unter Betäubung durchgeführten Verfahren funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip: Nach der Injektion einer Flüssigkeit, die das Fett löst, werden die Fettzellen mit einer Kanüle und Vakuumpumpe abgesaugt.Modernere Verfahren setzen auf „Fett weg ohne OP“. Ob Ultraschallwellen, Radiofrequenzenergie oder Fettweg-Spritze, die alternativen nicht-invasiven Methoden können auf schonende Weise Fettdepots zum Schmelzen bringen.
Fettabsaugen ersetzt keine Diät Bei Übergewicht ist Fettabsaugen in der Regel nicht geeignet, da das maximale Absaugevolumen auf etwa 5-6 Liter Fettgewebe begrenzt ist. Für Frauen mit Übergewicht kann sich eher eine Therapie mit dem Magenballon zur gewünschten Fett- und Gewichtsreduktion eignen.
Zur Vorbereitung auf den bevorstehenden Eingriff sollten Raucher auf übermäßigen Nikotinkonsum verzichten, um die Wundheilung zu fördern. Auch Blutgerinnungsmittel wie Aspirin oder andere Schmerzmedikamente sollten einige Tage vor dem Fettabsaugen nicht eingenommen werden. Ein speziell angepasstes Kompressionsmieder sorgt nach der OP für Stabilität und optimale optische Ergebnisse. Es sollte mindestens eine Woche getragen werden - manchmal auch länger. Körperliche Anstrengungen sind für etwa 4-6 Wochen zu vermeiden.
Fettabsaugen (medizinisch Liposuktion) gehört zu den weltweit am häufigsten durchgeführten ästhetisch-chirurgischen Eingriffen und gilt als dementsprechend erprobt und bewährt. Vor allem kleinere, lokal begrenzte Behandlungen mit einem Absaugvolumen unter 2 Liter sind in der Regel unkritisch. Dennoch ist das Fett absaugen, wie jede andere operative Behandlung, auch bei größter Sorgfalt des behandelnden Arztes und optimaler Durchführung nicht völlig frei von Risiken.
Neben allgemeinen Risiken wie Wundheilungsstörungen, die quasi bei jedem Eingriff bestehen, kann es in Einzelfällen zu Unverträglichkeitsreaktionen, einem vorübergehenden Taubheitsgefühl oder - durch den erhöhten Flüssigkeitsverlust bei besonders großen Absaugungen - zu einem Schockzustand kommen. In der Regel können jedoch all diese Probleme mit gängigen Methoden schnell behoben werden.