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Implantate für schöne Zähne

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Methoden im Überblick

In der Implantologie werden ständig neue Verfahren entwickelt, um das Ergebnis weiter zu optimieren. Mittlerweile gibt es innovative Technologien, mit denen eine Zahnimplantation außerordentlich präzise durchgeführt werden kann. Vor allem in den letzten Jahren ist ein enormer technologischer Fortschritt zu verzeichnen.

 

Bei der dreidimensionalen Diagnostik kann der behandelnde Arzt mit einer digitalen Volumentomographie (DVT) die vorhandene Knochenstellung des Kiefers genau unter die Lupe nehmen und die Implantate am PC virtuell ausrichten. Daraus errechnet der Computer dreidimensionale Koordinaten, anhand derer eine Navigationsschiene erstellt werden kann. Diese hilft dem Arzt, die Implantate exakt an der zuvor bestimmten Stelle zu positionieren.

 

Für eine Zahnimplantation sollte aus Stabilitätsgründen immer ausreichend Knochengewebe vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, muss dieses künstlich aufgebaut werden. Das wurde früher in einem speziellen vorgelagerten Schritt durchgeführt, der üblicherweise bis zu mehreren Monaten vor der eigentlichen Implantation erfolgte. Der so genannte Sinus-Lift Stabilisator ermöglicht es heutzutage, beide Schritte auf einmal durchzuführen. Er kann die Implantate stützen, bis sie fest mit dem Knochen verwachsen sind.

 

Knochengewebe kann mit entsprechendem Aufwand auch ohne Hilfe von Fremdmaterialien oder Transplantaten das Knochenvolumen gedehnt - und dadurch vergrößert werden. Dieses vergleichsweise langwierige Vorgehen nennen Fachleute Distraktionsosteogenese bzw. Kallusdistraktion.

Experte für Implantologie

Experten-Interview

 

mit Dr. Ralf Luckey, MSc

Facharzt für Zahnheilkunde und Mastergrad für Implantologie,

Diagnostikzentrum Hannover

 

myBody: Herr Dr. Luckey, was sind Implantate eigentlich?
Dr. Luckey: Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan, die es in Schrauben- und Zylinderform gibt. Sie werden in den Kieferknochen gesetzt, um den Verlust eines natürlichen Zahns auszugleichen.


myBody: Was geschieht vor dem Setzen des Implantates?
Dr. Luckey: Zunächst wird vom Mund- und Kieferbereich eine Computertomographie erstellt. Für die Implantat-Planung verwenden wir das 3-dimensionale RoboDent®-System. Mit diesem können die (vorherige) prothetische und chirurgische Planung exakt auf die individuelle OP-Situation übertragen werden. Anhand der Daten aus der Computertomographie kann die Software die anatomisch günstigste Position für das Implantat im Kiefer finden. So kann ich bei der Implantation den Bohrer auf den millimetergenau positionieren und das Implantat winkelgradtreu anordnen. Für die Implantation erhält der Patient eine lokale Betäubung und an die Stelle des späteren Zahnimplantats stanze ich ein Loch. Die Implantatkrone wird erst nach einer Regenerationszeit von drei bis sechs Monaten gesetzt, für die Zwischenzeit erhält der Patient ein Provisorium.

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Expertengespräch
Dr. Franz J. Bodtländer, Saarlouis

Moderne Implantate können für den jeweiligen Patienten exakt abgestimmt angefertigt werden.

Dr. Franz J. Bodtländer

Heidelberg
proaesthetic dental

Die Klinik ist auf Schönheit spezia-
lisiert & hat mehr als 20 Jahre Er-

fahrung im Bereich Zahnästhetik.

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