Brustverkleinerung nach Hall-Findlay
Die Brustverkleinerung nach Hall-Findlay ist eine relativ neue und in Europa noch wenig verbreitete Methode zur Brustverkleinerung. 1999 wurde die von Dr. Elisabeth Hall-Findlay entwickelte Mammareduktions- methode erstmals beschrieben.
Wie bei anderen Verfahren zur Brustverkleinerung wird auch bei der Hall-Findlay-Methode die Brustwarze versetzt; sie bleibt aber dabei mit ihrem zentralen Stiel verbunden. Die Durchblutung kann so maximal gewährleistet werden.
Der Narbenverlauf bei der Brustverkleinerung nach Hall-Findlay ist vertikal von der Brustwarze zur Unterbrustfalte. Im Vergleich zu ankerförmig bei der herkömmlichen Mammareduktionsplastik.
Die Vorteile der Brustverkleinerung nach Hall-Findlay sind eine deutlich bessere Form, kurze Behandlungsdauer (eine Stunde statt den zwei bis vier Stunden der traditionellen Brustverkleinerungsmethoden), die Still- fähigkeit und Sensibilität der Brustwarzen bleiben nahezu hundert- prozentig erhalten. Darüber hinaus kann die Brustverkleinerung nach Hall-Findlay auch bei sehr großen Brüsten gewandt werden.
In Deutschland wenden nur wenige Ärzte und Kliniken die Brustverkleinerung nach Hall-Findlay an.
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