Experten-Interview
mit Dr. med. Werner Meyer-Gattermann,
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Hannover
myBody: Herr Dr. Meyer-Gatterman, Schlupflider und Tränensäcke werden von immer mehr Menschen als störend empfunden. Wenn sich nun jemand für eine Lidkorrektur entscheidet – worauf sollte er achten?
Dr. Meyer-Gattermann: Prinzipiell gilt, dass ein Patient im Vorfeld eines jeden operativen Eingriffs in bestmöglicher gesundheitlicher Verfassung sein sollte. Begibt sich der Patient in erkranktem Zustand auf den Operationstisch, können sich, wenngleich das selten vorkommt, bereits bestehende Krankheiten verschlimmern. Von Seiten des behandelnden Arztes ist es wichtig, die Operation sorgfältig zu planen und die individuellen Gegebenheiten jedes Patienten in diese Planung mit einzubeziehen.
myBody: Wenn Arzt und Patient sich also entsprechend vorbereiten, gibt es bei der Lidkorrektur keine Komplikationen?
Dr. Meyer-Gattermann: Sicher ist, dass sich durch eine gründliche Vorbereitung Komplikationen vermeiden lassen. Doch auch bei der professionellsten Durchführung ist eine Augenlidkorrektur nicht völlig risikofrei. Wie bei jeder anderen Operation können auch hier Thrombosen, Embolien oder eine Unverträglichkeit bezüglich der verwendeten Medikamente auftreten.