Grundsätzlich ist für mindestens 14 Tage vor der Behandlung auf die Einnahme blutverdünnender sowie schmerz- und fiebersenkender Medikamente zu verzichten. Auch Vitamin E und Gingko Biloba sind in diesem Zeitraum tabu.
Der Behandlungstermin sollte so gelegt werden, dass er nicht in den Zeitraum der monatlichen Regelblutung fällt. Zudem empfiehlt es sich, eventuelle Diäten vorher abzuschließen, da das Ergebnis durch nachträgliche Gewichtsabnahme beeinträchtigt werden kann.
Behandlung
Zu Beginn wird in der Regel ein Beruhigungsmittel verabreicht. Die Behandlung kann im Dämmerschlaf oder unter örtlicher Betäubung (Lokalanästhesie) stattfinden. Das dabei verwendete Medikament enthält im Allgemeinen gefäßverengende und schwellungsmindernde Zusätze.
Der Arzt entfernt dann das überflüssige Gewebe. Bei der anschließenden mikrofeinen Schließung der Wundränder, wird für gewöhnlich darauf geachtet, dass diese in bereits bestehenden Hautfalten liegen.
Ein längerer Klinikaufenthalt ist normalerweise nicht vonnöten. Meist kann die behandelte Frau schon nach einer kurzen Ruhephase von einer Begleitperson abgeholt werden.
Nachsorge
Direkt nach der Operation empfiehlt es sich, die Augen konsequent zu kühlen. Zudem sollte normal gegessen werden.
Die Fäden werden erfahrungsgemäß bereits bei der ersten Nachuntersuchung nach ca. fünf Tagen gezogen. Verfärbungen sind in der Regel nach spätestens 14 Tagen nicht mehr zu sehen.