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Magenballon

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Mögliche Komplikationen

Da kein operativer Eingriff vorgenommen werden muss und keine nennenswerten Medikamentengaben erforderlich sind, können bei der Behandlung mit einem Magenballon Risiken weitgehend ausgeschlossen werden. Dennoch können hin und wieder kleinere Komplikationen auftreten, die normalerweise jedoch schnell und einfach zu beheben sind.

 

Der Magenballon wird im Rahmen einer Magenspiegelung durch Mund und Speiseröhre in den Magen eingesetzt. Dabei kann es in Einzelfällen zu einer kleinen Verletzung der Schleimhäute in der Speiseröhre kommen. Bei qualifizierten Ärzten, die mit Magenspiegelung und Magenballon Erfahrungen haben, ist dies jedoch in der Regel auszuschließen. Ein leichtes Halskratzen unmittelbar nach dem Eingriff ist völlig normal und vergeht zumeist innerhalb weniger Stunden.

 

Über unerwünschte Reaktionen nach dem Einsetzen wird so gut wie nie berichtet. Bei einigen Patienten können lediglich durch den ungewohnten Magenballon Komplikationen wie Übelkeit, Erbrechen oder leichte Druckschmerzen auftreten. Diese können medikamentös behandelt werden und verschwinden in der Regel nach kurzer Zeit.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Magenballon vor der Entfernung im Magen platzt, ist äußerst gering. Ein Farbzusatz in der Kochsalzlösung verursacht in diesem Fall eine Färbung des Urins. In der Regel wird ein geplatzter Magenballon auf natürlichem Wege durch den Darm ausgeschieden, ansonsten kann der beschädigte Ballon auf einfache Weise entfernt werden.

Dr. Richard Merkle - Experte für Magenballontherapie

Experten-Interview

Dr. Richard Merkle, Facharzt für Chirurgie und Visceralchirurgie in München

 

 

myBody: Ist eine Magenballontherapie mit Nebenwirkungen verbunden?

Dr. Merkle: Rund die Hälfte aller Patienten leidet einige Tage an Übelkeit und einem leichten Druckgefühl im Magen – diese Nebenwirkungen verschwinden jedoch, sobald sich der Magen an den Fremdkörper gewöhnt hat. Grundsätzlich ist das Einsetzen eines Magenballons kein chirurgischer Eingriff und deshalb selten mit Narkoserisiken oder anderen OP-Risiken verbunden.

 

myBody: Können durch die Magenballontherapie Gesundheitsrisiken reduziert werden?
Dr. Merkle: Ja! Bei starkem Übergewicht bedeutet schon der Verlust von 10 - 15 Kilogramm die Senkung des Risikos für Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Wirbelsäulenbeschwerden etc. Aus diesem Grund ist eine Magenballontherapie für Übergewichtige in vielen Fällen zu empfehlen.

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Das Mang Medical One Gewichts-

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Dr. Richard Merkle

Dr. Richard Merkle setzt jährlich zehn Prozent aller Magenballons bei Adipositas-Patienten ein.

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