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Magenband

Ausgangssituation, Ziele, Risiken
Kosten im Vergleich
Methoden im Überblick
Vorbereitung, Behandlung, Nachsorge
Mögliche Komplikationen
Berater, Ärzte und Kliniken

Vorbereitung

Um den chirurgischen Eingriff durchführen zu können, muss der Patient bestimmte Anforderungen erfüllen. Normalerweise kommt ein Magenband ab einem Body Mass Index (BMI) von 40 zum Einsatz. In einigen Fällen empfehlen Ärzte ein Magenband schon ab einem BMI von 35 – wenn Begleitkrankheiten wie Diabetes oder Gicht vorliegen.

 

Darüber hinaus muss der Patient nachweisen, dass konservative Behandlungsmaßnahmen (Diät, Teilnahme bei den Weight Watchers) nachweislich nicht erfolgreich waren und er sich einer ärztlich überwachten Bewegungstherapie unterzogen hat. Werden alle Anforderungen erfüllt, informiert der behandelnde Arzt über den Eingriff und den zu erwartenden Gewichtsverlust.

 

Eine Operation darf nicht stattfinden, wenn eine Depression oder eine hormonelle Erkrankung vorliegt. So genannte Kontraindikationen (Gegenanzeigen) werden in der Regel bei einer Voruntersuchung durch den Arzt geklärt.

Behandlung

Die jeweilige Behandlungsmethode ist abhängig von Gewicht, körperlicher Konstitution und persönlichen Wünschen des Patienten. Das Einsetzen eines Magenbandes mit Hilfe der Schlüssellochmethode dauert circa 30 Minuten. Durch kleine Schnitte in der Bauchdecke legt der Arzt das Magenband mit Hilfe einer eingeführten Minikamera um den oberen Teil des Magens. Wird ein Magenbypass gelegt muss der Patient mit bis zu zwei Stunden Operationszeit rechnen.

 

Ein Magenband kann heutzutage schon bei lokaler Betäubung im Magen platziert werden. Der Magenbypass dagegen erfordert eine Vollnarkose. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass größere Bauchschnitte gemacht werden müssen, weil die Menge an Fettgewebe im Bauchbereich stark übergewichtiger Patienten die Möglichkeiten eines minimal invasiven Eingriffes überschreiten. Minimal invasiv bedeutet, dass nur wenige kleine Verletzungen an Haut, Gefäßen und Organen stattfinden, die den Patienten in der Regel nur kurze Zeit einschränken.

Nachsorge

Bei fast allen Eingriffen wegen Übergewicht sind spezielle Nachsorgemaßnahmen erforderlich. Je nach Behandlungsmethode muss der Patient drei bis sechs Tage zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben. Durch die modernen Operationsmethoden treten in der Regel nur kurzzeitig Schmerzen auf.

 

Ein Magenband kann meist lebenslang getragen werden. Einmal im Jahr wird das Magenband hinsichtlich Lage und Verträglichkeit vom Arzt kontrolliert. Patienten, die das Magenvolumen durch einen Magenbypass reduzieren lassen, müssen nach dem Eingriff Nahrungsergänzungsmittel (Mineralstoffe, Vitamine) zu sich nehmen.

 

In jedem Fall müssen Adipositas Patienten ihr Essverhalten grundsätzlich ändern: Längeres Kauen der Nahrungsmittel und sofortiger Stopp der Essenszufuhr bei Eintreten eines Sättigungsgefühls verhindern mögliches Erbrechen aufgrund der verringerten Magenkapazität.

Ausgangssituation, Ziele und Risiken bei einem Magenband
Kosten für ein Magenband
Methoden bei einem Magenband
Vorbereitung, Behandlung und Nachsorge bei einem Magenband
Mögliche Komplikationen bei einem Magenband
Berater, Ärzte und Kliniken bei einem Magenband
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