Wenn Menschen unter der Stoffwechselerkrankung Diabetes leiden, herrscht in ihrem Körper ein dauerhaft hoher Blutzuckerspiegel. Experten der Zahnmedizin haben nun festgestellt, dass dieser Zustand neben den bisher bekannten Symptomen auch zu Parodontitis führen kann: So sind beispielsweise Mediziner des Diagnostikzentrums für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Meinung, dass erhöhte Zuckerwerte im Blut den Zahnhalteapparat dauerhaft belasten und Entzündungen fördern würden. Bleibt die Parodontitis unbehandelt, kann es zu Zahnverlust und sogar der Zerstörung des Kieferknochens kommen.
Daher rät die Zahnmedizin Zuckerkranken einerseits zu einer intensiven Zahnpflege zu Hause, um das Parodontitis-Risiko zu senken, sich parallel aber auch an einen Experten der Parodontologie zu wenden. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sowie professionelle Reinigungen helfen auch die hartnäckigsten Bakterien zu bekämpfen - außerdem kann dank einer regelmäßigen Kontrolle durch einen Facharzt der Parodontologie auf jegliche Verschlechterung zeitnah reagiert werden.
Weitere Informationen zu den Themen Parodontitis und Parodontologie finden Interessierte hier: Parodontologie - Alle Fakten rund um Symptome, Behandlungen und Kosten
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myBody News vom 05. Februar 2012