Seit dem Wintersemester 2010/2011 gibt es in Deutschland den vier-semestrigen Masterstudiengang „Ästhetische Gesichtschirurgie“, mit dem Abschluss Master of Science. Initiator und Wegbereiter des neuen Studiengangs war die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG), die in diesem Rahmen die Europäische Fortbildungsakademie für Medizin und Zahnmedizin Fachbereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (EFMZ) an der Universität Witten/Herdecke gegründet hat.
Bislang monierten sowohl Medien, Öffentlichkeit als auch die schönheitsmedizinische Branche selbst, dass trotz der gestiegenen Nachfrage bei Gesichtsoperationen wie Facelift oder Nasenkorrektur oftmals die Qualitätssicherung und -kontrolle fehlen würde. Diese Lücke des transparenten Qualitätsnachweises innerhalb der plastischen Chirurgie hat die (DGMKG) mit der Konzeption und Realisierung des neuen Masterstudiengangs „Ästhetische Gesichtschirurgie“ geschlossen; und damit gleichzeitig eine wichtige Vorreiterrolle eingenommen. Inhaltlich umfasst der Studiengang alle wesentlichen Aspekte der Ästhetischen Gesichtschirurgie, die in einem theoretischen Teil erlernt und anschließen in einem praktischen Teil umgesetzt werden: Vom Facelift über die Nasenkorrektur und profilverbessernde Chirurgie bin hin zu Ohrmuschelkorrekturen. Ergänzt wird das Studium durch Seminare in Ökonomie, Recht und Qualitätsmanagement.