Laut Angaben der „Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie Deutschland“ (GÄCD) hat sich die Zahl der Tattoo-Entfernungen in den vergangenen fünf Jahren beinahe verdoppelt. Da eine solche Laserbehandlung jedoch nicht nur sehr teuer– ein etwa zehn Quadratzentimeter großes Tattoo kann bis zu 700 Euro kosten – sondern auch mit Schmerzen und Nebenwirkungen verbunden ist, appelliert die GÄCD daran, dass sich vor allem junge Menschen das Stechen eines Tattoos gründlich überlegen. Sollte es nämlich zu einer Tattoo-Entfernung via Laserbehandlung kommen, müssen sich Betroffene auf mindestens sechs Sitzungen mit einer Dauer zwischen 15 und 60 Minuten einstellen; zwischen den einzelnen Sitzungen wiederum liegen sechs bis acht Wochen, in denen das Gewebe heilen soll. Außerdem wird die Tattoo-Entfernung als schmerzhafter beschrieben als das Stechen selbst. Und auch wenn die Laserbehandlung unter optischen Gesichtspunkten ein Erfolg war, klagen viele Patienten danach über Nebenwirkungen wie Pigmentstörungen, Juckreize und eine erhöhte Hautempfindlichkeit. Auch können sich nach einer Laserbehandlung Narben bilden.