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Top News: 38. DGÄPC-Jahreskongress

Fakten 2010 - Prognosen 2011

Interessierte Journalisten waren am Freitag, den 26. November 2010, zur jährlichen Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische und Plastische Chirurgie (DGÄPC) eingeladen. Im Rahmen ihrer nunmehr 38. Jahrestagung präsentierten Experten der Fachgesellschaft, darunter DGÄPC-Präsident Dr. med. Joachim Graf von Finckenstein, im Stuttgarter ARCOTEL Camino die Ergebnisse der aktuellen Patientenbefragung 2010, beantworteten alle fachbezogenen Fragen zu modernen Techniken und wagten eine Prognose für die Trends im Jahr 2011.

DGÄPC-Kongress 2010 - Pressekonferenz

Fakten 2010

Die Umfrage unter den, diesjährig 854, Patienten wurde von der DGÄPC bereits zum dritten Mal realisiert. Sie ermöglicht relevante Einblicke in die Arbeit der Ästhetisch-Plastischen Chirurgen in Deutschland.

 

Fakt Nummer 1:

Die Brustvergrößerung ist die gefragteste Schönheitsoperation

Die Brustvergrößerung führt die Rangliste der, bei den DGÄPC-Mitgliedern, durchgeführten chirurgischen Operationen mit rund 23 Prozent an. Warum sich Frauen für eine Brustkorrektur entscheiden, ist individuell verschieden. Für Tagungspräsident Dr. med. Peter Hollos ist der Wunsch nach einem attraktiven Busen so alt wie die Menschheit selbst. Und besonders die heute ausgefeilten Methoden zum Volumenaufbau der Brust und die bewährten, auslaufsicheren Silikongelkissen als Füllstoff seien der Grund, weswegen der Traum nach einem größeren Busens immer häufiger in die Tat umgesetzt wird.

 

Fakt Nummer 2:

Männliche Patienten werden immer jünger

Schaut man sich die Altersstruktur der Patienten an, lassen sich kaum mehr Unterschiede zwischen den Geschlechtern feststellen. 31 Prozent der Frauen und 34 Prozent der Männer sind zwischen 18 und 30 Jahre alt. Damit werden vor allem die männlichen Patienten, bei denen die Lidstraffung am häufigsten durchgeführt wird, im Vergleich zum Vorjahr merklich jünger. Weiterhin charakteristisch für den typischen Patienten ist der Singlestatus, während Frauen, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen, häufiger in einer Partnerschaft leben.

Ergebnisse Patientenumfrage DGÄPC 2010

Fakt Nummer 3:

Bis zur Entscheidung zu einer Schönheitskorrektur vergehen meist mehrere Jahre

Von spontanen Bauchentscheidungen kann im Zusammenhang mit ästhetischen Eingriffen nicht die Rede sein. Bei einem Drittel aller Patienten liegen zwischen dem ersten Gedanken an eine Operation und dem Operationstermin mehrere Jahre. „Korrekturen im Gesichts- oder Brustbereich stellen für den Patienten eine optische, sofort sichtbare Veränderung dar. Patienten, die einen solchen Eingriff wünschen, denken länger über das Für und Wider einer Korrektur nach.“, argumentiert Dr. Graf von Finckenstein.

 

Fakt Nummer 4:

Meinung von Familie und Freunden ist wichtig

In den Entscheidungsprozess werden Freunde und Familie vermehrt mit einbezogen. Etwa jeder fünfte Patient fasst den konkreten Entschluss zur Realisierung einer Schönheitsoperation erst nach einem Austausch mit engsten Angehörigen. Der Trend zu mehr Offenheit im Umgang mit schönheitschirurgischen Behandlungen setzt sich damit auch 2010 weiter fort.

 

Prognosen 2011

Vor dem Hintergrund der Tendenzen, die sich in den Ergebnissen der Patientenumfrage abzeichnen, blickten die DGÄPC-Experten für uns ins nächste Jahr: Was hat die Ästhetische Medizin 2011 zu erwarten?

 

Der Wunsch nach einer Brustvergrößerung oder Fettabsaugung wird auch im nächsten Jahr ungebrochen sein. Mit dem zunehmendem Interesse an Verschönerungsmaßnahmen bei den jüngeren Männern werden insbesondere Profilangleichungen im Gesicht, wie Kinn- und Nasenkorrekturen, sowie Botox-Behandlungen stärker nachgefragt sein.

 

Nachhaltig an Aufmerksamkeit gewinnen neue Ultraschall-, Wasserstrahl- und Lasertechnologien, die zur Körperformung eingesetzt werden, denn „Patienten wünschen sich vor allem sanfte Verfahren, die geringere Ausfallzeiten und Nebenwirkungen mit sich führen“, so Tagungspräsidentin Dr. Andrea Fornoff.

Auch High-Tech-Verfahren, die narbensparende oder nahezu narbenfreie chirurgische Eingriffe ermöglichen, setzen sich immer weiter durch. Dazu gehört beispielsweise die Methode zur Brustvergrößerung mit Eigenfettgewebe, die zukünftig optimiert wird. Im Gesamtausblick sollen Verfahren mit der Verwendung von körpereigenem Fett, im Speziellen zur Brustvergrößerung, in Zukunft Implantate ersetzen können. Tagungspräsident Dr. Peter Hollos geht davon aus, dass die Weiterentwicklung im Bereich der Brustvergrößerung zu einer großen Nachfrage führe

Weiterführende Informationen

Brustvergrößerung - Fakten zum Sieger 2010 unter den Behandlungen

Fettabsaugen - operative Entfernung von Fettzellen

Faltenunterspritzung - Korrektur von Falten mit Füllmaterial

Ultraschall-Fettabbau - Schonende Methode zur Körperkonturierung

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