Unter dem Motto „Brücken verbinden“ stand der diesjährige Kongress der wichtigsten deutschen Gesellschaft für Plastische Chirurgie, der DGPRÄC (Deutsche Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie), vom 16. bis 18. September 2010 in Dresden.
Der Leitspruch „Brücken verbinden“ steht für DGPRÄC-Mitglied und Kongress-Besucher Dr. med. Holger Hofheinz aus der Düsseldorfer Klinik am Rhein synonym für eine wünschenswerte Öffnung des Fachbereichs Plastische und Ästhetische Chirurgie gegenüber anderen Fachdisziplinen. Eine derartige Zusammenarbeit würde es den Plastischen Chirurgen ermöglichen, in Zukunft zum Beispiel bei Wiederaufbaubehandlungen nach Krebserkrankungen stärker eingebunden zu werden. Außerdem könnten bedeutsame medizinische Erkenntnisse und innovative Methoden aus anderen Fachbereichen chancenreich auf die eigene Arbeit übertragen werden.
Zum anderen verweise das Motto aber auch auf die Fortentwicklung der bereits jetzt schon sehr strukturierten Weiterbildung für Ärzte, die in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie tätig sind, so Hofheinz. Vor allem im Bereich Ästhetik gewinne dies zunehmend an Bedeutung und bilde das Fundament für den hohen Qualitätsanspruch.
Proportional zur wachsenden Nachfrage nach ästhetischen Korrekturen stellte Dr. Hofheinz auch eine hohe Zahl an Vorträgen zur ästhetischen Brustchirurgie und zur Mittelgesichtschirurgie auf dem diesjährigen Kongress fest. „Die in den letzten Jahren euphorisch gefeierte Eigenfetttherapie zur Brustvergrößerung wird zwar als vielversprechend eingestuft, aber auch in ihre experimentellen Schranken verwiesen.“, resümiert der Facharzt für Plastische Chirurgie. „Eine Anerkennung als zuverlässige und sichere Methode wird wohl noch ein paar Jahre dauern. Das gleiche gilt für die Verwendung von Hyaluronsäure (Macrolane) als Füllstoff für die Brust. Standard sind und bleiben die modernen und auslaufsicheren kohäsiven Silikongelimplantate.“
Weiterführende Informationen
Klinik am Rhein - Informationen und Kontakt zu Dr. Holger Hofheinz