Die Fachärzte betonten, dass die heutige Schönheitschirurgie auf Natürlichkeit setze und so die Risiken gering halte. Der Patient soll nicht verändert aussehen, sondern vielmehr einfach frischer und dynamischer. Kein Wunder also, dass sich inzwischen etwa 60% aller Deutschen vorstellen können, eine Schönheitsoperation an sich vornehmen zu lassen. Allerdings waren sich alle teilnehmenden Chirurgen einig, dass Qualität und Vertrauen und weniger der Preis eine Rolle bei der Entscheidung für oder gegen eine Schönheitsoperation spielen sollte.
Der kleine Unterschied
Männer und Frauen tragen ganz unterschiedliche Wünsche und Ansprüche an eine Schönheitsoperation heran: Während Frauen sich eine makellose Figur wünschen um dem heutigen Schönheitsbild zu entsprechen, möchten Männer durch ein Facelift, eine Haartransplantation oder eine Fettabsaugung in vielen Fällen ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.
Wohin geht die Zukunft? Laut Prof. Mang und Kollegen werden Schönheitsoperationen immer mehr zu selbstverständlichen Korrekturmöglichkeiten für jedermann. Vor allem Männer entdecken die Möglichkeiten der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie für sich. Und auch die Finanzierung der Bruststraffung oder Fettabsaugung durch Ratenzahlung ist kein Tabuthema mehr. Eine Schönheitsoperation, so Mang, werde bald genauso selbstverständlich fremdfinanziert wie ein Auto.
Ein weiterer Zukunftstrend seien Intim-OPs bei Frauen. Doch nicht nur die Ansprüche der Patienten verändern sich. Ästhetisch-Plastische Chirurgen suchen vermehrt die Kooperation mit Nachbardisziplinen, um sich ein noch breiteres Fachwissen anzueignen und dadurch den Wünschen und Vorstellungen ihrer Patienten bestmöglich entsprechen zu können. |