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Top News: Dr. Stein zu Gast bei myBody
Was denkt der Vasektomie-Spezialist über die Sterilisation beim Mann
Hochrangiger Besuch kündigte sich Anfang August in der myBody Redaktion an. Der amerikanische Vasektomie-Spezialist Dr. Stein aus Florida gab sich die Ehre. Gemeinsam mit seinem Freund und Kollegen Dr. Marc Armbruster (Ärztehaus Kormwestheim) stellte er die neueste Methode der Sterilisation beim Mann vor und erläuterte, warum diese Behandlung für ihn so große Bedeutung hat.
Bei der modernen Sterilisation des Mannes (Vasektomie) gehören Messer und Skalpell der Vergangenheit an. Mit Hilfe von Spezialinstrumenten kommt die Vasektomie ganz ohne Schnitte und Nähte aus. Diese minimal-invasive Vorgehensweise, die „No-Scalpell Vasektomie“, stammt in ihren Ursprüngen aus China, wurde Mitte der 70iger Jahre eingeführt und seit 1989 in Amerika praktiziert. Relativ jung ist die noch „sanftere“ Variante, die sogenannte „No-Needle No-Scalpel Vasektomie“, die Dr. Stein seit 2005 präferiert anwendet und Dr. Armbruster als einer von wenigen Ärzten in Deutschland anbietet. |
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Dr. Stein, der seit 1983 als Urologe praktiziert, liegt die Vasektomie besonders am Herzen. Er gehört zu den bekanntesten Spezialisten seines Fachs, nicht zuletzt weil er durch Werbung in Prospekten, großen Reklametafeln und sogar auf Bierdeckeln in Bars auf sich und die Vasektomie aufmerksam macht. Für Dr. Stein ist die Vasektomie sein Beitrag für die Gesellschaft. Er reist durch ganz Florida um seine Dienste auch den ärmeren Bevölkerungsschichten anzubieten. Aber warum?
„Mit einer Vasektomie kann man etwas bewirken!“, sagt uns Dr. Stein. „Eine unkontrolliert wachsende Bevölkerung bedeutet Verlust von Lebensraum und Schädigungen der Natur. Vasektomie ist eine Art von Recycling im Sinne des Umweltschutzes.“ Mit dieser Philosophie ist es ihm ein Anliegen, besonders einkommensschwachen Familien zu helfen. Eine Vasektomie kostet bei ihm 490 Dollar – vergleichsweise günstiger als andere Verhütungsmethoden, aber für manche immer noch sehr teuer. Deshalb setzt sich Dr. Stein dafür ein, dass Sterilisationen finanziell unterstützt werden, z.B. durch Sachgeschenke oder Aufwandsentschädigungen, wie es die NSVI macht. Die NSVI (No-Scalpel Vasectomy International Inc.), deren Vorstand Dr. Stein angehört, fördert kostenlose Vasektomien weltweit, um gerade auch in Dritte-Welt-Ländern das dramatische Bevölkerungswachstum zu kontrollieren.
Wie eine Vasektomie abläuft und was es sonst noch zu beachten gilt, erklären Dr. Stein und Dr. Armbruster im Expertengespräch zur „Vasektomie ohne Nadel und ohne Skalpell“. |
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