Vor der Behandlung mit dem jeweiligen Gerät zum Ultraschall-Fettabbau wird der Patient ausführlich mit dem Funktions- und Wirkungsprinzip der Technologie vertraut gemacht.
Um den Vorher-Nachher-Effekt zu dokumentieren, muss der Patient vermessen und fotografiert werden. Nach dem Vorbereiten des Behandlungsbereiches (Desinfizieren und wenn notwendig Rasieren) sowie ggf. dem Markieren der Behandlungszonen wird das sogenannte Kavitationsgerät für den Ultraschall-Fettabbau entsprechend der individuellen körperlichen Gegebenheiten eingestellt.
Fettabbau mit Ultraschall – die Behandlung
Der Ultraschall-Fettabbau beginnt, sobald die Behandlungskappe oder die Ultraschallköpfe der jeweiligen Technik entsprechend der Markierungspunkte auf der Haut aufliegen. Zwischen dem Aufsatz, durch den die Ultraschallwellen präzise abgegeben werden, und der Haut des Patienten sollte sich keine Luft befinden. Erst wenn dies sichergestellt ist, startet die Behandlung per Knopfdruck. Fokussierte Energie gelangt dabei durch die Haut bis zu 2 cm tief ins Fettgewebe und zerstört die Fettzellen.
Beim Ultraschall-Fettabbau ist die Anzahl der Durchgänge abhängig von der eingestellten Energiestufe. Je niedriger die Energieleistung desto öfter muss der Ultraschall in das entsprechende Behandlungsfeld gebracht werden. Manchmal ist es notwendig, dass während der Behandlung die Energiestufe verstellt wird, beispielsweise bei Missempfindungen des Patienten.
Nachsorge
Der Ultraschall-Fettabbau verlangt in der Regel keine medizinischen Nachsorgemaßnahmen. Empfehlenswert ist eine Lymphdrainage, die den Abtransport des Fett-Wasser-Gemischs, das bei der inneren Explosion der Fettzellen entsteht, fördert. In vielen Fällen gehört diese spezielle Form der Massage aber zur Behandlung dazu.
Zur weiteren Unterstützung des Fettabbaus ist es wichtig in den ersten drei Tagen nach der Ultraschall-Fettabbau Behandlung auf Zucker zu verzichten und viel Wasser oder Tee zu trinken. Die gelösten Fette könnten sich sonst an anderer Stelle wieder einlagern.