Anti-Schweiß-Behandlung bei der Frau
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Anti-Schweiß-Behandlung Frau

Schwitzen ist gesund, denn dadurch wird der Wärmehaushalt des Menschen reguliert. Die zwei Millionen im Körper vorhandenen Schweißdrüsen sind für diesen Vorgang zuständig. Äußere oder innere Einflüsse können dafür sorgen, dass sich der Körper überhitzt. In dem Fall erhalten die Drüsen Impulse vom Nervensystem und beginnen daraufhin mit der Absonderung des Schweißes. Manchmal werden bis zu vier Liter in der Stunde abgesondert.

Die Bakterien auf der Haut sind für die Zersetzung des – eigentlich geruchlosen - Schweißes verantwortlich. Durch den Kontakt von Bakterien und Schweiß kommt es zu einer unangenehmen Geruchsentwicklung.

Extreme Wärme, körperliche Belastung oder Anspannung führt bei einigen Menschen dazu, dass das Nervensystem sehr viele Impulse an die Schweißdrüsen sendet.

Die Betroffenen fangen dann sofort an zu schwitzen. Dies kann sich verschiedenartig äußern, als feuchter Händedruck, Schweißfüße oder Schwitzflecken auf der Kleidung, vor allem unter den Achseln. Eine sehr gute Methode zur Therapie von übermäßiger Schweißproduktion ist die Anti-Schweiß-Behandlung.

Ziele

Bei einer Anti-Schweiß-Therapie wird der Frau an den entsprechenden Stellen des Körpers (Achseln, Füße, Hände oder Stirn) Botulinumtoxin A (kurz Botox ®*) injiziert. Dies bewirkt eine Blockierung des Nervensystems an diesen Stellen und verringert damit in der Regel die Schweißproduktion.

Frauen, die eine Anti-Schweiß-Behandlung vornehmen ließen, verfügen nach der Therapie zumeist über ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Ein gestärktes Selbstbewusstsein kann sich positiv auf das Berufs- und Privatleben auswirken.

Risiken

Die Anti-Schweiß-Behandlung ist kein chirurgischer Eingriff, wodurch die herkömmlichen Risiken entsprechend gering sind. Wird das Botulinumtoxin A allerdings unsachgemäß angewandt, kann es von der Haut in die Muskeln gelangen.

Tritt dieser Fall ein, entspannen sich die Muskeln für einige Zeit. (Ein Effekt, der bei ästhetischen Faltenbehandlungen durchaus gewünscht ist.) Die Muskelfunktion wird dabei ebenso beeinträchtigt. Dieser Zustand ist normalerweise nur von kurzer Dauer und nicht besorgniserregend.

Gut zu wissen

Die Medien berichten immer häufiger von sogenannten „Botox-Parties“. Auf diesen injizieren sich Laien gegenseitig Botulinum-toxin A. Eine unsachgemäße Anwendung und Dosierung des Wirkstoffes kann unangenehme Folgen haben. Daher rät die myBody-Redaktion von der Teilnahme an diesen Veranstaltungen ab.

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