Anti-Schweiß-Behandlung bei der Frau
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Anti-Schweiß-Behandlung Frau

Jeder Mensch schwitzt - doch extreme Wärme, körperliche Belastung oder Anspannung führen bei einigen Menschen dazu, dass das Nervensystem sehr viele Impulse an die Schweißdrüsen sendet. Bei der sogenannten Hyperhidrose leiden Betroffene unter übermäßiger Schweißproduktion, welche sich als feuchter Händedruck, Schweißfüße oder Schwitzflecken auf der Kleidung, vor allem unter den Achseln, äußert. Um dem übermäßigen Schwitzen entgegenzuwirken, kann daher eine Anti-Schweiß-Behandlung sinnvoll sein.

Verschwitzte Frau
Anti-Schweiß-Behandlung auf einen Blick
Behandlung Anti-Schweiß-Behandlung

Kosten:

400 - 950 Euro
(Quelle: myBody® Klinikfinder)

Dauer der OP:

15 Minuten

Klinikaufenthalt:

ambulant

Intensivität:

    • minimal-invasiv
    • Betäubungscreme oder lokale Anästhesie

    Fit nach:

      • Arbeitsfähig sofort
      • Sport nach 3 Wochen

      Ergebnis sichtbar nach:

        • sofort

        Ärzte und Kliniken:

        Ärzte anzeigen

        Anti-Schweiß-Behandlung: Was muss ich wissen?

        Durch Schwitzen wird der Wärmehaushalt des Menschen reguliert. Für diesen Vorgang sind zwei Millionen im Körper vorhandenen Schweißdrüsen zuständig. Äußere oder innere Einflüsse können dafür sorgen, dass sich der Körper überhitzt. In dem Fall erhalten die Drüsen Impulse vom Nervensystem und beginnen daraufhin mit der Absonderung des Schweißes. Manchmal werden bis zu vier Liter in der Stunde abgesondert.

        Die Bakterien auf der Haut sind für die Zersetzung des – eigentlich geruchlosen - Schweißes verantwortlich. Durch den Kontakt von Bakterien und Schweiß kommt es zu einer unangenehmen Geruchsentwicklung. Gerade bei einer Hyperhidrose (übermäßiges Schwitzen) unter der etwa 3 % der Bevölkerung leidet, helfen natürliche Wege mit Deo und Co. meist nicht mehr weiter[1]. In solchen Fällen kann eine Anti-Schweiß-Behandlung sinnvoll sein.

        Bei der Behandlung wird an den entsprechenden Stellen des Körpers (Achseln, Füße, Hände oder Stirn) Botulinumtoxin A (kurz Botox) injiziert. Dies bewirkt eine Blockierung des Nervensystems an diesen Stellen und verringert damit in der Regel die Schweißproduktion.

        Patienten die eine Anti-Schweiß-Behandlung vornehmen lassen, verfügen danach meist über ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass die Anti-Schweiß-Behandlung zu einer Besserung bei Migränebeschwerden führen kann.

        Sicherheit und Verlässlichkeit bei der Arztwahl

        Zertifizierte Ärzte und Kliniken für eine Anti-Schweiß-Behandlung

        Alle von myBody zertifizierten Ärzte und Kliniken sind ausgewiesene Spezialisten für ästhetisch-plastische Chirurgie und verfügen nachweislich über die notwendige Expertise. Patient*innen können bei ihnen auf Kompetenz und Erfahrung vertrauen.

        Ärzte anzeigen

        Was kostet eine Anti-Schweiß-Behandlung?

        Aktuell liegen die Kosten für eine Anti-Schweiß-Behandlung mit Botulinumtoxin zwischen 400 € und 950 €. Die Preise variieren je nach Menge der zu behandelnden Schweißdrüsen. Aus diesem Grund können die tatsächlich anfallenden Kosten erst nach einer umfassenden Untersuchung berechnet werden.

        Die nachfolgenden Preisbeispiele stammen aus dem myBody® Klinikfinder:

        Kostenbestandteile einer Anti-Schweiß-Behandlung

        Vor dem Eingriff

        Beratungsgespräch inkl. Voruntersuchung

        Der Eingriff

        Behandlungsraum, Facharzt, Anti-Schweiß-Behandlung mit Botulinumtoxin

        Nach dem Eingriff

        Medizinische Nachsorge

         

        Zahlt die Krankenkasse meine Anti-Schweiß-Behandlung?

        Wird eine Anti-Schweiß-Behandlung aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt, muss diese selbst finanziert werden. Dies gilt ebenso für alle weiteren anfallenden Kosten.

        Welcher Arzt kommt für eine Behandlung infrage?

        Für die Wahl des richtigen Arztes ist unter anderem die Spezialisierung im Bereich der Anti-Schweiß-Behandlung sowie der Facharzttitel wichtig. Viele Dermatologen, Plastische Chirurgen und andere Fachärzte bieten in Deutschland eine solche Behandlung an. Ärzte und Einrichtungen, die zusätzlich das myBody®-Qualitätssiegel tragen, erfüllen bestimmte Qualitätskriterien und verpflichten sich zur Einhaltung strenger Qualitätsstandards. Diese zertifizierten Ärzte und Einrichtungen sind im myBody®-Klinikfinder gelistet.

        Spezialisten für Anti-Schweiß-Behandlung ändern
        Dr. med. Jan Dirk Wolff

        Werl

        ab 550 €
        Details & Kontakt
        Dr. med. Markus Klöppel

        München-Solln

        ab 750 €
        Details & Kontakt
        Dr. med. Andreas Arens-Landwehr

        Düsseldorf

        ab 700 €
        Details & Kontakt

        Welche Methoden gibt es?

        Botox Anti-Schweiß

        Botox-Facts

        In der Neurologie, z. B. bei der Therapie von Muskelverspannungen, wird Botulinumtoxin A seit Jahren mit großem Erfolg verwendet. Botox ist als Medikament zugelassen und anerkannt. Seit über zehn Jahren wird der Wirkstoff auch für die Anti-Schweiß-Behandlung benutzt. Zahlreiche kontrollierte klinische Studien haben die Wirkung von Botox erfolgreich nachgewiesen.

        Um übermäßiges Schwitzen zu unterbinden, kommt bei der minimal-invasiven Anti-Schweiß-Behandlung Botulinumtoxin A (Botox) zum Einsatz. Bei der Behandlung wird es in die entsprechenden Stellen, wie z. B. Achseln, Hände, Füße, Stirn, injiziert.

        Botox ist ein natürlich vorkommendes Bakterieneinweiß, welches einzelne Nervenimpulse blockieren kann. Eine Injektion mit Botulinumtoxin A kann daher die Aussendung eben solcher Impulse an die Schweißdrüsen und die damit verbundene Schweißproduktion unterbinden. Fühl- und Tastsinn werden dabei nicht berührt.

        Das Behandlungsergebnis ist in der Regel sofort sichtbar. Nach etwa 6 bis 9 Monaten hat sich das Botox meist wieder abgebaut. Für ein dauerhaftes Ergebnis empfiehlt sich daher eine Behandlung zweimal im Jahr[2].

        Als Alternative zur Anti-Schweiß-Behandlung kommt auch die Entfernung der Schweißdrüsen infrage: Alle Informationen zur Schweißdrüsenentfernung.

        Wie läuft eine Anti-Schweiß-Behandlung ab?

        Vorbereitung

        Im Vorfeld einer Anti-Schweiß-Behandlung testet der Arzt die entsprechenden Körperstellen mit einem Indikator. Mit einer Spezialflüssigkeit werden dann Achseln, die Fußsohlen, die Innenflächen der Hände oder die Stirn besprüht, infolge dessen sich die Stellen verfärben.

        An diesen Markierungspunkt erfolgen dann die Einstiche für die Botox-Injektion. Dem Auftreten eventueller Schmerzen wird mit dem vorherigen Auftragen einer Betäubungscreme oder lokaler Anästhesie entgegengewirkt.

        Behandlung

        Haben sich die hyperaktiven Schweißdrüsen verfärbt, injiziert der Facharzt im Abstand von einem Zentimeter kleine Mengen Botox in die Haut. Erfolgt die Anti-Schweiß-Behandlung nur im Bereich der Achselhöhlen ist das Auftreten von Schmerzen üblicherweise eine Ausnahme.

        Sollte möglicherweise ein brennendes Gefühl auftreten, so kann dieses mit einer sehr kalten Kompresse gelindert werden. An den Handflächen und Fußsohlen können die Injektionen etwas schmerzhafter sein, daher wird hier oftmals eine lokale Anästhesie vorgenommen.

        In der Regel wirkt die Anti-Schweiß-Behandlung sofort.

        Nachsorge

        Botox benötigt einige Zeit, um sich an den entsprechenden Körperstellen zu binden. Daher empfiehlt es sich, Kopf und Körper im Anschluss an die Behandlung für etwa drei Stunden nicht ab- oder hinzulegen. Körperliche Anstrengungen sollten ebenso unterlassen werden.

        Sehr selten wird von einer Restaktivität einzelner Drüsen nach der Behandlung berichtet. Sollte dies eintreten, ist womöglich eine Nachbehandlung nötig. Diese wird meist zehn Tage nach der ersten Therapie erfolgen.

        Botulinumtoxin A wirkt im Normalfall sechs bis neun Monate. Produzieren die Drüsen nach dieser Zeit wieder viel Schweiß, so kann die Anti-Schweiß-Behandlung erneut und ohne Bedenken wiederholt werden.

        Welche Risiken gibt es?

        Fragezeichen um Frau

        Die Anti-Schweiß-Behandlung ist kein chirurgischer Eingriff und gehört zu den komplikationsarmen Therapien. Herkömmliche Risiken sind entsprechend gering, dennoch können Komplikationen bei keiner medizinischen Behandlung ausgeschlossen werden.

        Gut zu wissen

        Die Medien berichten immer häufiger von sogenannten „Botox-Parties“. Auf diesen injizieren sich Laien gegenseitig Botulinum-toxin A. Eine unsachgemäße Anwendung und Dosierung des Wirkstoffes kann unangenehme Folgen haben. Daher rät die myBody-Redaktion von der Teilnahme an diesen Veranstaltungen ab.

        An den Injektionsstellen kann es zur Bildung kleinerer blauer Flecken kommen, welche sich in der Regel rasch wieder zurückbilden.

        Wird das Botulinumtoxin A falsch injiziert, kann es von der Haut in die Muskeln gelangen. Dadurch kommt es zu einer Muskelentspannung und Beeinträchtigung der Muskelfunktion. Gleiches gilt bei einer Überdosierung. Dieser Zustand ist normalerweise nur von kurzer Dauer und nicht besorgniserregend. Um solchen Komplikationen vorzubeugen, sollte eine Anti-Schweiß-Behandlung dennoch immer nur von einem Facharzt durchgeführt werden.

        Anti-Schweiß-Behandlung bei der Frau
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        Werl

        Dr. med. Jan Dirk Wolff
        ab 550 €
        Details & Kontakt

        München-Solln

        Dr. med. Markus Klöppel
        ab 750 €
        Details & Kontakt

        Düsseldorf

        Dr. med. Andreas Arens-Landwehr
        ab 700 €
        Details & Kontakt

        Quellennachweis

        1. Ärzteblatt: "Hyperhidrose – Ursachen und Therapie von übermäßigem Schwitzen." Elekronisches Dokumen: www.aerzteblatt.de/archiv/63004/Hyperhidrose-Ursachen-und-Therapie-von-uebermaessigem-Schwitzen (abgerufen am 07.08.2020)
        2. MediCorium: "Anti-Schweiß-Behandlung." Elekronisches Dokument: www.aerzteblatt.de/archiv/63004/Hyperhidrose-Ursachen-und-Therapie-von-uebermaessigem-Schwitzen (abgerufen am 07.08.2020)

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