Haartransplantation: FUEplus Methode Exklusiv bei transhair®

Portrait Haarchirurgi Andreas Meisen

Bei einer Haartransplantation nach transhair® FUEplus-Methode können wir auf eine Komplettrasur des Kopfes verzichten.

Haarchirurg Andreas Meisen
transhair FUEplus Haartransplantation

Experten-Interview mit Andreas Meisen über die schonende Art der Haartransplantation

myBody: Haartransplantationen sind in der Männerwelt ein sehr beliebter ästhetischer Eingriff. Gibt es so viele Männer, mit mehr oder weniger Glatzenbildung, die unter ihrem Haarausfall leiden?

Andreas Meisen: Unsere Patienten leiden unter ihrer Haarsituation enorm. Dabei spielt es keine Rolle, wie stark der Haarausfall objektiv fortgeschritten ist. Sehr viel stärker spielen Faktoren wie die berufliche Situation, der Beziehungsstatus, der Einfluss von Familie und Freunden, das Alter und natürlich auch die Selbstwahrnehmung eine wichtige Rolle. Immer öfter hören wir auch, dass Patienten noch viel vor haben in den nächsten Jahren und ihre Haare zu diesen ambitionierten Plänen nicht passen.

myBody: Als Lösung bei Haarverlust bieten Sie exklusiv bei transhair® das FUEplus-Verfahren an. Erzählen Sie uns mehr über diese Form der Haartransplantation.

Andreas Meisen: Tatsächlich ist die transhair® FUEplus-Methode die konsequente Weiterentwicklung der seit Jahren zunehmenden an Bedeutung gewinnenden Haartransplantation mittels Einzelentnahme-Technik. Konkret unterscheidet sich FUEplus an mehreren entscheidenden Stellen von der klassischen FUE-Haartransplantation:

1. Die Instrumente, die wir für die Entnahme der Transplantate (follikulären Einheiten) verwenden, sind im Durchmesser sehr viel kleiner und dadurch präziser. Wir verletzen sehr viel weniger umliegendes Hautareal und halten dadurch die Haut wesentlich elastischer. Im Idealfall wird das Hautgewebe 40% weniger belastet – das gab es so noch nie und ist ganz wichtig sowohl für die Wundheilung im Spenderareal am Hinterkopf als auch die Entwicklung des Transplantationsergebnisses in den Empfängergebieten – also dort, wo die Haare eingesetzt werden. Mithilfe dieses Ansatzes bleibt die Blutzirkulation erhalten, wichtige Nährstoffe und Wachstumsfaktoren können in das Gewebe gelangen und Kollateralschäden werden deutlich vermindert.

2. Daneben kombinieren wir unsere FUEplus-Technik immer mit einer PRP-Eigenbluttherapie. So können wir gezielt genau die Areale mit überlebenswichtigen Nährstoffen und Stammzellen versorgen, die es im Zuge der Haartransplantation am dringendsten benötigen. Das Haarwachstum in der ersten, so wichtigen Wachstumsphase wird dadurch begünstigt. Wir beobachten bei transhair® außerdem, dass Begleiterscheinungen wie Shock Loss- bzw. Shedding-Effekte, also meist temporärer Haarausfall von unberührten Haarwurzeln in umliegenden Bereichen der Transplantation, spürbar verringert werden können. Gerade diese Effekte haben in der Vergangenheit viele Patienten zusätzlich belastet.

3. Im Rahmen unserer transhair® FUEplus-Haartransplantation werden die aus dem Hinterkopf gewonnenen Transplantate in einer speziellen, gekühlten und extrem konservierenden Lösung mit transhair® hKsK-Wirkformel eingelegt. Diese sorgt dafür, dass die Transplantate länger abseits des Körpers lagern können, ohne spürbare Verluste bei der Anwachsrate hinnehmen zu müssen. Deshalb wachsen bei uns in der Regel deutlich über 90%, im Idealfall sogar 95%, aller Haartransplantate an und wachsen dauerhaft.

4. Zuletzt, und das ist wohl einer der wichtigsten Aspekte bei transhair®, können wir bei einer Haartransplantation nach transhair® FUEplus-Methode auf eine Komplettrasur des Kopfes verzichten. Das gab es so noch nie zuvor und verdient völlig zurecht, heute als Standard angesehen zu werden. Eine vollständige Rasur der Haare ist vielen Patienten einfach nicht mehr vermittelbar.

myBody: Was ist der Unterschied zur gewöhnlichen FUE-Methode?

Andreas Meisen: Neben den bereits geschilderten Vorteilen bringt eine transhair® FUEplus-Haartransplantation auch mit sich, dass wir nach der OP keine Pflaster und Kopfverbände mehr tragen lassen. Dadurch heilt das Spenderareal am Hinterkopf deutlich schneller ab. Bereits nach wenigen Tagen ist von der Entnahme der Transplantate am Hinterkopf nichts mehr zu sehen. Das ist gerade für Patienten enorm wichtig, die schnell wieder in ihren Alltag aufgrund von familiären oder beruflichen Verpflichtungen zurückmüssen.

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transhair® Dortmund ist Träger des myBody Qualitätssiegels

Das Fachzentrum für Haartransplantation & Haarerhaltung transhair® Dortmund ist der Fachklinik für Ästhetische und Plastische Chirurgie Westfalenklinik Dortmund angeschlossen.

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myBody: Wie genau läuft die FUEplus-OP ab?

Andreas Meisen: Der Ablauf einer FUEplus-Haartransplantation gleicht im Prinzip der gewöhnlichen Einzelentnahme. Der Eingriff ist in vier wesentliche Schritte unterteilt und bei transhair® hoch standardisiert.

1. Zunächst erfolgt die Applikation der lokalen Anästhesie. Dieser Schritt dauert etwa 5 Minuten und ist im Übrigen der mit Abstand unangenehmste, bis die Wirkung des Anästhetikums einsetzt. Wenn unsere Patienten diese kurze Phase gemeistert haben, wird es nicht mehr unangenehmer.

2. Daran schließt sich direkt die Entnahme der Haarfollikel an. Bei der transhair® FUEplus-Methode verwenden wir spezielle halbautomatische Hohlbohrer, die den Prozess beschleunigen und selbst große Entnahmen von bis zu 2.800 Transplantaten binnen weniger Stunden ermöglichen. Gleichzeitig werden die so gewonnenen Haarfollikel sorgsam nachpräpariert und für ihre neuen Bestimmungsgebiete vorbereitet und sortiert.

3. Nach einer Mittagspause, in der wir eine ausgiebige Mahlzeit zur Stärkung unserer Patienten reichen, beginnt dann der 2. Teil der Haartransplantation beginnend mit der Umsetzung des zwischen behandelndem Facharzt und Patient zuvor bestimmten neuen Haarliniendesigns bzw. Haaransatzes. Hierzu werden feinste Einstiche in die Kopfhaut vorgenommen. Diese dienen dazu, die frisch präparierten Haarfollikel aufzunehmen und eine neue Heimat zu geben. Bei einer Haartransplantation mit ca. 2.500 Transplantaten muss dieser Prozess also mehrere tausend Mal wiederholt werden. Gerade hier spielt Erfahrung des Behandlungsteams eine entscheidende Rolle. Denn wir möchten unbedingt sichergehen, dass sich ein möglichst harmonisches und natürlich wirkendes Gesamtbild ergibt.

4. Im letzten Schritt werden die Haarfollikel letztlich in diese Einstichkanäle mit feinsten Uhrenmacher-Pinzetten vorsichtig und immer per Hand – wie in einer Manufaktur – eingesetzt. Auch hier trennt sich der Profi vom Amateur. Bei transhair® arbeiten nur die erfahrensten Haartechniker. Nach über 20.000 Haartransplantationen sind wir darin geübt, dass Eigenschaften – wie etwa der Krümmungswinkel oder die Wachstumsrichtung der Haarfollikel, dazu genutzt werden können, das Ergebnis dem natürlichen Haarwuchs verblüffend nachzustellen.

myBody: Wann wachsen die ersten Haare?

Andreas Meisen: Etwa 3 Wochen nach der Haartransplantation fallen die Haare aus den verpflanzten Transplantaten leider noch einmal aus. Durch das operative Trauma verfallen die Haarwurzeln in ein Ruhestadium, welches ca. 2-3 Monate anhält. Wir geben unseren Patienten mit, dass das eigentliche, neue Wachstum erst nach 3 bis 4 Monaten nach dem Eingriff zu erwarten ist. Bis dahin heißt es wirklich Geduld üben.

myBody: Stichwort Natürlichkeit: Wie echt wirkt das Ergebnis? Unterscheidet sich die Haardichte vom normalen Haar?

Andreas Meisen: Wir erreichen bei der Dichte heute im Vergleich zu früheren Jahren hervorragende Ergebnisse. Aber natürlich muss jeder Patient wissen, dass wir auch bei einer hochprofessionellen Transplantation keine Dichte eines 18-Jährigen mehr erreichen können. Das liegt im Übrigen nicht an dem technisch Machbaren. Vielmehr sind es medizinische Gründe, die gegen eine hohe Dichte sprechen. Die neu gesetzten Haarwurzeln müssen ernährt und versorgt werden. Dabei stößt das System der Blutzirkulation auf dem Kopf an seine Grenzen, wenn eine gewisse tolerable Menge an Haarwurzeln überschritten wird. Denn je dichter wir die Haare setzen, desto geringer wird die Blutzirkulation und desto schwieriger werden die Verhältnisse für ein gutes Anwachsen der frischen Haarwurzeln – und Gewebe beginnt unnötigerweise zu vernarben. Dieses Risiko steigt leider exponentiell bei höheren Dichten. Das gleiche Problem tritt im Übrigen bei den im Internet oft angepriesenen Megasessions auf, bei denen 4.000 bis 5.000, manchmal sogar 6.000 Grafts in einer einzigen Sitzung versetzt werden. Nach anfänglicher Begeisterung kommt dann bei den Patienten schnell die Ernürchterung. Was nämlich nach einigen Wochen noch toll aussieht, ist dann nach spätestens einem Jahr für viele Patienten, die sich v.a. im Ausland haben vermeintlich vielversprechend behandeln lassen, der blanke Horror. Solche brutalen Eingriffe überleben nämlich die wenigsten Haarwurzeln. Da nach solchen Eingriffen dann auch die Reserve im Spenderareal meist vollkommen erschöpft ist, lässt sich dann auch leider nicht mehr viel korrigieren. Eine Haartransplantation muss gut überlegt und noch besser geplant sein: Die Devise lautet stets: So konservativ wie möglich und so progressiv wie unbedingt nötig.

Portrait Andreas Meisen
Über Andreas Meisen

Andreas Meisen ist Facharzt für Chirurgie mit besonderer Spezialisierung auf Haartransplantationen. Er ist der richtige Ansprechpartner bei Fragen rund um Haarausfall, insbesondere auf Grund seiner neunjährigen Berufspraxis im Bereich der Haarchirurgie. In dieser Zeit hat er über 10.000 Haartransplantationen erfolgreich durchgeführt. Neben Haartransplantation und Haarverpflanzung ist Andreas Meisen bestens mit Augenbrauen- und Barttransplantation vertraut.

transhair® Dortmund - Infos und Kontakt zu Andreas Meisen

myBody: Gibt es nach der Transplantation eine Möglichkeit, das Anwachsen der Haare zu fördern und das Haarwachstum zu beschleunigen?

Andreas Meisen: Ja, das ist jedoch patientenindividuell und muss im persönlichen Gespräch in Erfahrung gebracht werden. Unter Umständen kann sich die Haarsituation mit einer medikamentösen Therapie durch Einnahme von Finasteriden stabilisieren. Die damit verbundenen Nebenwirkungen sind sorgsam abzuwägen. Als sehr effektive Methode hat sich insbesondere die PRP-Eigenbluttherapie gezeigt. Hierbei wird venöses Eigenblut entnommen und hoch zentrifugiert – dabei wird das Blut in seine verschiedenen Phasen getrennt. Wir entnehmen die festen Bestandteile des Blutes, die sog. Blutplättchen und reichern diese mit wichtigen wachstumsfördernden Elementen an. Dieses angereicherte Blut – daher kommt auch sein Name „PRP“ (Patelet Rich Plasma oder zu deutsch: angereicherte Blutplättchen) – unterspritzen wir dann in die vom Haarausfall betroffenen Kopfareale. Für eine möglichst gute Wirksamkeit empfehlen wir diese kurze Behandlung von etwa 20-25 Minuten alle 3 Monate zu wiederholen.

myBody: Ist die FUEplus-Methode für jeden geeignet?

Andreas Meisen: Die transhair® FUEplus-Methode ist für viele unserer Patienten geeignet und gilt bei uns heute als Goldstandard. Bei manchen Patienten ist aber eine Haartransplantation nach Streifenmethode, die sog. FUT-Haartransplantation, heute immer noch zu bevorzugen. Dies betrifft insbesondere Langhaarträger, manche Haarausfallmuster bei Frauen, Narbenkorrekturen oder auch Patienten mit extrem ausgedünntem Spendergebiet.

myBody: Mit welchen Kosten muss bei Ihrer exklusiven Haartransplantationsmethode gerechnet werden?

Andreas Meisen: So individuell wie jedes Behandlungskonzept an jedem unserer Patienten auszurichten und zu planen ist, so unterschiedlich sind auch die Kosten. Kleinere Eingriffe starten üblicherweise bei 3.500 Euro, große Transplantationen können auch über 7.000 Euro kosten. Die Vorteile bei transhair® sind aber auch in dieser Hinsicht für viele überzeugend:

  • Bei uns umfassen alle Behandlungsangebote Komplettpreise. Versteckte Kosten gibt es bei uns nicht.
  • transhair® bietet eine Graftgarantie für alle verpflanzten Haarfollikel. Diese wachsen ein Leben lang nach und bereiten daher für unsere Patienten dauerhafte Freude.
  • Kleinere Unregelmäßigkeiten oder Asymmetrien korrigieren wir ca. 1 Jahr nach der Hauptbehandlung kostenlos mit bis zu 100 Transplantaten nach.
  • Die Nachsorge ist im Nachgang an eine transhair® FUEplus-Haartransplantation kostenfrei und kann bei guter Heilung fernmündlich stattfinden.
  • Da transhair® an immer mehr Standorten in Deutschland präsent ist und mittlerweile in fast allen wichtigen deutschen Metropolregionen zuhause ist, können wir auch bei Arbeitsplatz- oder Wohnortwechsel unserer Patienten schnell alternative transhair® Ansprechpartner finden.

myBody: Und zum Schluss: Was ist Ihr persönlicher Rat an alle Männer, die über eine Haartransplantation nachdenken?

Andreas Meisen: Letztlich ist es natürlich die Entscheidung jedes unserer Patienten, ob er eine Haartransplantation durchführen lassen möchte. Wir können immer nur ehrlich und transparent Empfehlungen aussprechen. Dazu gehört es selbstverständlich auch alle Chancen und Möglichkeiten genauso wie die Grenzen und Risiken im Zusammenhang mit einer Haartransplantation offen anzusprechen. Dazu haben wir uns bei transhair® verpflichtet. Medizinisch gesehen ist eine Haartransplantation dann sinnvoll, wenn eine deutliche Ausdünnung der Haare eingesetzt hat und der Haarausfall ein Stadium erreicht hat, in dem er sich weitestgehend stabilisiert hat, sprich die Haare nicht in galoppierendem Tempo weiter ausfallen. Wichtig ist dabei unbedingt das sorgsam Abwägen von Risiken und die genaue Planung der Behandlung unter Berücksichtigung zukünftigen Situation des Patienten. Ggf. kann auch die Kombination einer Haartransplantation mit einer nichtchirurgischen Maßnahme wie PRP oder einer Mikrohaarpigmentierung sehr ratsam und erfolgversprechend sein. In Bezug auf rein persönliche Motive sagen mir viele Patienten, dass sie es schon viel früher hätten machen lassen, wenn sie sich darüber im Klaren gewesen wären, dass der Eingriff letztlich doch so unspektakulär über die Bühne geht und eine solche positive äußerliche Veränderung nach sich zieht.

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