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Facelift Komplikationen und Risiken

Mögliche Komplikationen bei einem Facelift

Wie bei allen chirurgischen Eingriffen können auch beim Facelift Risiken nicht vollständig ausgeschlossen werden. Diese treten jedoch nur im Ausnahmefall auf. So kann es beispielsweise zu Spannungen der Kopfhaut kommen, die einen Haarausfall im Schläfenbereich zur Folge haben können. Hier besteht jedoch kein Grund zur Sorge, da die Haare meist schon nach kurzer Zeit wieder nachwachsen.

Desweiteren kann es infolge von Nikotingenuss beim operativen Facelift Komplikationen in Form von Durchblutungsstörungen geben, die den Heilungsverlauf behindern. Daher sollten die Verhaltensregeln des Arztes - sowohl für die Zeit vor als auch nach der Behandlung - unbedingt eingehalten werden.

Entzündungen und Nervenverletzungen, die die Funktion der Gesichtsmuskulatur beeinträchtigen, sind sehr selten beschrieben. In früheren Jahren wurde gelegentlich von anhaltenden Störungen der Gesichtsmuskulatur, aufgrund einer Verletzung des Gesichtsnervs, berichtet. Dank der enormen technischen Weiterentwicklung der letzten Jahre im Bereich der ästhetisch-plastischen Chirurgie treten jedoch bei einem professionell durchgeführten Facelift Probleme dieser Art kaum noch auf.

Wird die Facelift-Operation nicht fachgemäß durchgeführt, kann es eventuell zu Infektionen, Narben, dauerhaften Spannungen und Schmerzen kommen. Um im Rahmen eines Facelift Komplikationen weitgehend zu vermeiden, ist die Wahl einer geeigneten Klinik und qualifizierter Ärzte daher äußerst wichtig.

Rechtstipp

Schritte bei Problemen nach Schönheitsoperationen

"Wenn Patienten nach einer Schönheitsoperation den Eindruck haben, dass der Eingriff missglückt ist oder unerwartete Komplikationen auftreten, ist es grundsätzlich sinnvoll ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt zu suchen – eventuell auch eine weitere Arztmeinung einzuholen. Und im nächsten Schritt die Behandlungsunterlagen anzufordern sowie die Geschehnisse per Protokoll und Fotos zu dokumentieren. Mit diesen Unterlagen kann sich der Patient an den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) seiner Krankenkasse wenden oder bei einer Gutachterkommission vorstellen, die den Sachverhalt prüft und ein kostenloses Gutachten erstellt. Die Krankenkassen zahlen zwar nicht die durch Korrekturbehandlungen entstehenden Kosten, aber bei Bestätigung eines Behandlungsfehlers kommen häufig die ärztlichen Haftpflichtversicherungen zum Tragen. Das Ziel sollte es immer sein, sich außergerichtlich zu einigen. Bei einem Verdacht auf einen Behandlungsfehler ist eine Beratung durch einen Rechtsanwalt empfehlenswert, der für den konkreten Einzelfall die beste Vorgehensweise kennt. Diese Erstberatung wird von den Rechtschutzversicherungen meist übernommen." Tobias Rist, Fachanwalt für Medizinrecht

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