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Haarverpflanzung Vorbereitung und Nachsorge

Vorbereitung einer Haarverpflanzung

Vor einer jeden Haarbehandlung steht die Frage nach der Ursache des Haarverlusts, die für die Wahl der optimalen Methode entscheidend ist. In vielen Fällen erfolgt die Diagnose und Erstberatung in einer Hautarztpraxis oder einem speziellen Beratungszentrum für Haarverpflanzungen. Zudem bieten einige Kliniken in ihrer dermatologischen Abteilung so genannte Haarsprechstunden an. Vor dem eigentlichen Eingriff beurteilt der Arzt den zu behandelnden Kopfbereich, die Haarqualität sowie das Spendergebiet. Anschließend gibt er eine Einschätzung darüber, wie im Rahmen einer Haarverpflanzung Behandlung und erzielbare Ergebnisse aussehen könnten.

Behandlung

Nach der Entnahme werden die Transplantate präpariert und in einer speziellen Nährlösung aufbewahrt. An der Empfängerstelle setzt der Arzt entweder mit einem Miniskalpell oder einem Mikrohohlbohrer winzige Öffnungen zur Aufnahme der Transplantate. In diese Kanäle werden die aufbereiteten Haarwurzeln mit einer mikrochirurgischen Pinzette eingebracht. Dabei muss der Arzt neben optimaler Nährstoffversorgung und Durchblutung vor allem auf die richtige Wuchsrichtung und Dichte der eingepflanzten Follikel achten. Die Behandlung wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt und gilt als weitgehend schmerzfrei. Je nach Methode und Umfang der zu behandelnden Fläche kann sie zwischen zwei und sechs Stunden dauern.

Um das Ergebnis der Haarverpflanzung zu optimieren und das Haarwachstum zu stimulieren empfehlen viele Experten eine PRR Eigenbluttherapie. Diese wird in regelmäßigen Abständen nach der Transplantation der Haare durchgeführt. Das PRP enthält Wachstumsfaktoren und Proteine, die die Haarwurzel aufbauen.

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Nachsorge

Auch wenn es sich nur um einen kleinen Eingriff handelt, sind bei einer Haarverpflanzung Nachsorge und Kontrolltermine wichtig, um ein gesundes Wachstum sicherzustellen. Die erste Nachuntersuchung inklusive einer medizinischen Haarwäsche erfolgt bereits am Folgetag der Behandlung. Innerhalb der ersten Tage bilden sich kleine Krusten an den behandelten Stellen, die in der Regel nach etwa maximal zwei Wochen abheilen. Wurde die Entnahme mithilfe der Streifenmethode durchgeführt, müssen nach etwa zehn Tagen die Fäden am Hinterkopf gezogen werden.

Schon nach drei Tagen können die Haare wieder wie gewohnt gewaschen werden; auf schweißtreibende Tätigkeiten und direkte Sonneneinstrahlung sollte jedoch noch für mindestens drei Wochen verzichtet werden. Nach etwa 12 Wochen beginnen die neuen Haare zu wachsen - in der Regel um etwa 1cm pro Monat. Sind nach der ersten Behandlung noch Lücken oder erweist sich die Haardichte als nicht ausreichend, kann nach etwa drei Monaten eine zweite Behandlung erfolgen.

Nur wenn bei der Haarverpflanzung Vorbereitung, Behandlung und Nachsorge optimal aufeinander abgestimmt werden, kann ein zufriedenstellendes Resultat erzielt werden. 

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