Carboxytherapie - Sauerstoff-Behandlung für einen frischen Teint
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Carboxytherapie Straffe Haut dank CO2

Wenn die ersten sichtbaren Zeichen der Hautalterung auftreten, beginnt für Viele die Suche nach effektiven Anti-Aging-Methoden, um das jugendliche Aussehen zurückzugewinnen. Von Cremes über Behandlungen mit High-Tech-Geräten bis zum operativen Faltenlifting – das Spektrum der Anwendungen ist nahezu unüberschaubar.

In Deutschland noch weniger bekannt ist die Carboxytherapie, ein Verfahren, das auf der durchblutungsfördernden Wirkung von CO2 (Kohlenstoffdioxid) beruht. Zu Heilzwecken wurde das Gas bereits Anfang des 20. Jahrhunderts genutzt, Einzug in die ästhetische Medizin erhielt es in den 1990er Jahren.

Verbesserung des Hautbilds durch Sauerstoff

Bei der Carboxytherapie wird Gas in bzw. direkt unter die Haut injiziert, wo es sich gleichmäßig verteilt und die Mikrozirkulation im Gewebe anregt. Dem liegt ein einfacher chemischer Prozess zugrunde, infolgedessen der pH-Wert im Blut kurzfristig absinkt und der Körper darauf mit einer vermehrten Sauerstoffproduktion reagiert. Dies führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße, setzt gleichzeitig Wachstumsfaktoren frei und fördert so die Bildung von Kollagen.

Wo erzielt die Carboxytherapie welche Ergebnisse?

Durch diesen Effekt werden die Hautelastizität und die Hautdichte deutlich verbessert, die Haut wird geglättet und kleine Fältchen gemildert. Außerdem kann das CO2-Gas dazu beitragen, lokale Fettdepots langfristig zu verringern.

Die Carboxytherapie hat ein sehr breites Anwendungsspektrum: Sie kann sowohl in abgegrenzten Gesichtsarealen als auch großflächig am Körper zum Einsatz kommen, beispielsweise zur Behandlung von Cellulite und Schwangerschaftsstreifen. Im Gesichtsbereich sind es vor allem erschlaffte Konturen in der unteren Gesichtspartie, die durch die Anregung der Kollagenproduktion gefestigt werden können. Darüber hinaus eignet sich die Behandlung bestens für alle Bereiche mit schlecht versorgter und dünner Gesichtshaut, wie die sensible Augenpartie, bei der Augenringe, Tränensäcke, Krähenfüße aber auch Pigmentflecken deutlich minimiert werden können.

Risiken und Nebenwirkungen

Die Behandlung dauert nur rund 15 Minuten und gilt als weitgehend schmerzfrei. Durch den Druck beim Eintritt des Gases kann es zu einem leichten Spannungsgefühl oder auch einem „Prickeln“ unter der Haut kommen. Möglich sind vorrübergehende Rötungen oder kleine Blutergüsse, die sich jedoch nach kurzer Zeit von alleine zurückbilden. Das eingebrachte Gas wird vom Körper schnell resorbiert.

Da außer Kohlenstoffdioxid kein weiterer Wirkstoff injiziert wird, sind Allergien oder Unverträglichkeiten ausgeschlossen. Die Wirkung der Carboxytherapie beruht auf einem körpereigenen Prozess, folglich ist auch das Ergebnis äußerst natürlich und eine Überkorrektur muss nicht befürchtet werden.

Erfolgreiche Anwendung

Erste Erfolge sind bereits nach einer Anwendung sichtbar, der Teint wird frischer, die Haut wirkt gefestigt. Ein echter Effekt wird jedoch erst nach der zweiten oder dritten Behandlung erkennbar; je nach Ausmaß und Größe der zu behandelnden Bereiche muss die Carboxytherapie mehrmals im Abstand von zwei bis drei Wochen durchgeführt werden. Um ein langanhaltendes Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich, die Behandlung quartalsweise aufzufrischen – aufgrund der geringen Behandlungsdauer von nur rund 15 Minuten und den vergleichsweise geringen Kosten von ca. 100-200€ ein vertretbarer Aufwand.

Worauf belaufen sich die Kosten?

Die Kosten der Behandlung richten sich nach der Größe des Behandlungsareals und der gewünschten Intensität. Der Preis für eine Carbxytherapie-Sitzung beläuft sich auf rund 100 Euro. Oft reicht eine Behandlung bereits aus, in anderen Fällen sind zwei Sitzungen ratsam. Darum sind mit Kosten zwischen 100 und 250 Euro zu rechnen.

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