Fadenlifting - Verjüngung mithilfe abbaubarer Fäden
4.6 von 57
(7)

Fadenlifting Gesichtsstraffung ohne Skalpell

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut allmählich an Spannkraft, Volumen und Dichte. Bereits ab dem 30. Lebensjahr kann sich das durch leichte Hängebäckchen, tiefer werdende Nasolabialfalten oder verschwimmende Gesichtskonturen bemerkbar machen. Eine Hautverjüngung könnte Abhilfe schaffen, doch der operative Eingriff schreckt Viele ab.

Schlaffe Haut mit Fäden anheben

Eine skalpellfreie und doch äußerst effektive Alternative zum klassischen Facelift ist das so genannte Fadenlifting, das im gesamten Gesichtsbereich, aber auch an Hals und Dekolleté durchgeführt werden kann. Dabei werden selbstauflösende Fäden unter die erschlaffte Haut geschoben und dort verankert.

Die verwendeten Fäden bestehen aus synthetischem Material (Polymilchsäure oder Polydioxanon), das in ähnlicher Form seit Jahren in der Chirurgie verwendet wird. Nach einigen Monaten lösen sie sich vollständig auf, das neu gebildete Kollagen-Stützgerüst bleibt jedoch noch länger erhalten.

Die Behandlung dauert in der Regel nicht länger als eine Stunde und kann ambulant mit einer gezielt gesetzten Lokalanästhesie durchgeführt werden. Vor der eigentlichen Behandlung werden die zu straffenden Hautpartien präzise markiert und anschließend lokal betäubt. Im nächsten Schritt bringt der Arzt die resorbierbaren Fäden mithilfe einer Hohlnadel in das Unterhautfettgewebe ein. Bidirektional angeordnete Kegel (Widerhaken) halten die Fäden in der gewünschten Position. Gleichzeitig ermöglichen sie dem Arzt, durch Zugspannung der Fäden das Gewebe anzuheben und gezielt zu modellieren.

Wirkung von Fadenlifting

Mit dieser Technik lassen sich zweierlei Effekte erzielen: Zum einen kann durch sanften Zug auf das Gewebe die Haut angehoben und gestrafft werden. Zum anderen hat das Fadenlifting auch eine länger anhaltende regenerative Wirkung: beim Abbauprozess der selbstauflösenden Fäden ersetzt der Körper allmählich das Fremdmaterial durch körpereigenes, neugebildetes Kollagen, wodurch das Bindegewebe verdichtet wird und so ein natürliches Stützgerüst bildet. Das Ergebnis ist ein sichtbarer, natürlich wirkender Volumenzuwachs, der im günstigsten Fall bis zu drei Jahren erhalten bleibt.

Nebenwirkungen

Kleinere Schwellungen nach dem Einbringen der Fäden oder minimale Blutergüsse sind normal und verschwinden innerhalb kürzester Zeit von selbst. Gegebenenfalls kann für ein bis zwei Tage ein stabilisierender Pflasterverband angelegt werden. In den ersten Tagen nach der Behandlung sollten ausgeprägte Gesichtsmimik, Sonnenbäder und körperliche Anstrengung unbedingt vermieden werden.

Für wen bietet sich das Fadenlifting an?

Das Fadenlifting bietet sich vor allem für PatientInnen an, bei denen die Hautalterung noch nicht allzu weit fortgeschritten ist. Ab dem 50. Lebensjahr erschlafft die Haut meist so stark, dass ein Fadenlifting allein kein zufriedenstellendes Ergebnis mehr bringen würde.

Darauf sollten Sie achten: Auch wenn das Fadenlifting als weitgehend risikoarm gilt, ist für diesen ästhetisch-sensiblen Eingriff viel Erfahrung erforderlich: Werden die Fäden zu oberflächlich oder ungleichmäßig gesetzt, können sie für einige Zeit unter der Haut sichtbar bleiben oder zu asymmetrischen Gesichtszügen führen. Daher sollten Sie das Fadenlifting ausschließlich von einem qualifizierten ästhetisch-plastischen Chirurgen durchführen lassen.

Worauf belaufen sich die Kosten?

Die Kosten der Behandlung sind abhängig von der Größe des Behandlungsareals und der gewünschten Intensität. Der Preis für eine Sitzung beläuft sich auf rund 500 Euro. Um eine deutliche Straffung im Gesicht zu erreichen, sollten Sie mit Kosten um 1500 Euro rechnen.

Fadenlifting - Verjüngung mithilfe abbaubarer Fäden
4.6 von 57
(7)

Der myBody® Klinikfinder - Zertifizierte Ärzte und Kliniken

Wir prüfen für Sie

  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Service