Wer an hohem Übergewicht, der so genannten Adipositas leidet, muss oft mit Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauferkrankungen leben. Auch das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall ist bei übergewichtigen Menschen bis zu zwölf Mal* höher als bei Normalgewichtigen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Adipositas steigt die Zahl der fettleibigen Menschen in Deutschland kontinuierlich.
Mindestalter
18
BMI
ab 27
Tragezeit
6 Monate
Abnehmen
bis zu 80% des Übergewichts
Sport
nach 3 Tagen
Kosten [D]
ab 2.200 Euro
Übergewichtige Menschen haben meist schon viele erfolglose Diäten hinter sich gebracht. Häufig erleben sie gesellschaftliche Diskriminierung und können durch zahlreiche Einschränkungen nicht so aktiv am Leben teilnehmen, wie sie es sich wünschen. Oftmals leiden adipöse Menschen unter Depressionen.
Ursachen für die Bildung von überschüssigem Fettgewebe ist nicht selten eine falsche Ernährung, kombiniert mit zu wenig oder keinerlei Bewegung. Ebenfalls können Medikamente, Stoffwechselkrankheiten oder genetische Faktoren Adipositas bedingen.
myBody: Der Body Maß Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht in Kilogramm, dividiert durch das Quadrat der Körpergröße (m²). BMI = Körpergewicht [kg] / (Körpergröße in m)².
Ziele
Menschen, die unter Adipositas leiden, schaffen es in den meisten Fällen nicht, dauerhaft Gewicht zu verlieren. Oftmals hilft hier schon ein kleiner Eingriff, zum Beispiel ein Magenballon, um einen deutlichen Gewichtsverlust zu erreichen.
So belegen beispielsweise Studien von Dr. med. Richard Merkle**, Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie, dass – je nach körperlichen Voraussetzungen des Patienten – bis zu 83 Prozent des Übergewichts reduziert werden können.
Dadurch werden nicht nur Krankheiten gelindert, der Patient kann auch wieder aktiver und selbstbewusster am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind feste Bestandteile dieser therapeutischen Maßnahme.
Risiken
Bei einer Magenballon-Therapie ist kein chirurgischer Eingriff notwendig: Der Magenballon wird durch den Mund und die Speiseröhre in den Magen eingebracht. Aus diesem Grund ist eine Magenballontherapie äußerst risikoarm. Patienten berichten lediglich über leichtes Halskratzen kurz nach der Behandlung. In seltenen Fällen kann ein beschädigter Magenballon in den Darm wandern und wird dann auf natürlichem Wege ausgeschieden.