10 Milliarden Dollar für Schönheitsoperationen
Trotz Wirtschaftskrise, steigenden Arbeitslosenzahlen und einer staatlichen Verschuldung auf historischem Höchststand: Die Bürgerinnen und Bürger der U.S.A. geben weiterhin Milliarden für Schönheitsoperationen und ästhetische Eingriffe aus. Die Amerikanische Gesellschaft für Plastische Chirurgie (ASPS) gab kürzlich bekannt, dass die US-Bürgerinnen und Bürger 2009 rund zehn Milliarden Dollar für Schönheitsoperationen und kosmetische Eingriffe ausgaben. Das entspricht in etwa den Zahlen aus 2008.
Neu hingegen ist die Erkenntnis, dass innerhalb der Branche ein Wandel statt findet: So sank zum einen die Zahl der Schönheitsoperationen, zum anderen nahm die Zahl der non-invasiven Eingriffe zu. Damit bestätigen die Amerikaner einen weltweiten Trend in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie: Patientinnen und Patienten wünschen sich vermehrt Eingriffe, die ohne Operation auskommen. So stieg beispielsweise die Zahl der Botox-Behandlungen in den U.S.A. um 99 Prozent. Experten vermuten hinter dieser Entwicklung, dass die Menschen zwar weiterhin länger jung aussehen, dem Körper jedoch eine anstrengende Schönheitsoperation ersparen wollen. Zudem sind non-invasive Behandlungsmethoden in den letzten Jahren gleichzeitig günstiger und effektiver geworden.
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