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Folgekostenversicherung Schönheitsoperationen

Folgekostenversicherung Schönheitsoperationen

Plastisch-Ästhetische Operationen sind Eingriffe, welche ohne eine vorliegende Krankheit, also ohne ein medizinisches Erfordernis vorgenommen werden. Im Vergleich zu Operationen in der rekonstruktiven Chirurgie, bei denen es ausschließlich um die Wiederherstellung der Form und Funktion des Körpers geht - sind sie daher in aller Regel medizinisch nicht erforderlich. Ungeachtet größter Sorgsamkeit - sowohl seitens des Facharztes als auch des Patienten - ist die Möglichkeit post-operativ auftretender Komplikationen bei jedem chirurgischen Eingriff nicht auszuschließen.

Im Falle von Komplikationen, die im Rahmen eines medizinisch nicht indizierten Eingriffs - zum Beispiel nach einer ästhetisch-plastischen Operation wie einer Brustvergrößerung - auftreten, können Patienten an den Kosten für notwendige Folgebehandlungen beteiligt werden oder müssen diese zum Teil vollständig selber tragen. Aufgrund der Gesundheitsreform 2007 sind die gesetzlichen Krankenkassen durch die Gesetzgebung dazu verpflichtet, Patienten an den Nachbehandlungskosten, die im Zusammenhang einer medizinisch nicht erforderlichen Operation entstehen, zu beteiligen.

Gesetzliche Grundlage hierfür ist Paragraf 52 des Sozialgesetzbuches (§ 52 Abs. 2 SGB V, Leistungsbeschränkung bei Selbstverschulden):

"Haben sich Versicherte eine Krankheit vorsätzlich […] durch eine medizinisch nicht indizierte ästhetische Operation [...] zugezogen, hat die Krankenkasse die Versicherten in angemessener Höhe an den Kosten zu beteiligen und das Krankengeld für die Dauer dieser Behandlung ganz oder teilweise zu versagen oder zurückzufordern."

Um sich gegen das finanzielle Restrisiko bei ästhetisch-plastischen Operationen und kosmetischen Behandlungen zu schützen, können sich Patienten mithilfe einer Folgekostenversicherung absichern. Gesetzt einer behandlungsbedürftigen Komplikation übernimmt die Folgekostenversicherung tarifabhängig die Behandlungskosten. Beteiligt sich die Krankenkasse also nur teilweise oder gar nicht an den Nachbehandlungskosten einer medizinisch nicht indizierten ästhetischen Operation schließt die Folgekostenversicherung die durch die gesetzliche Gesundheitsreform entstandene Lücke, gewährleistet Patienten Versicherungsschutz und schafft so finanzielle Sicherheit.

medassure Folgekostenversicherer

medassure Folgekostenversicherung

medassure ist eine Versicherung zur Absicherung von Folgekosten kosmetischer Behandlungen, die einen hohen Schutz zu kostengünstigen Einmalprämien gewährleistet.

Mehr zu medassure

Details zur Folgekostenversicherung

  • Die Folgekostenversicherung kann von gesetzlich und privat Versicherten sowie Beihilfeempfängern in Anspruch genommen werden
  • Grundvoraussetzung ist die Volljährigkeit
  • Der Versicherungsschutz kann auch kurz vor der geplanten OP - in der Regel bis spätestens einen Tag vor der Behandlung - abgeschlossen werden
  • Die Versicherung tritt mit dem OP-Tag in Kraft
  • Der Schutz gilt für eine Laufzeit von 365 Tage oder bei bestimmten Behandlungen wahlweise für drei Jahre
  • Je nach Laufzeit erlischt der Versicherungsschutz nach einem oder drei Jahren automatisch
  • In der Regel ist jeder kosmetische Eingriff versicherbar
  • Der behandelnde Facharzt sollte registrierter Partnerarzt des Versicherungsanbieters sein
  • Ein Arztwechsel ist nach dem Versicherungsabschluss prinzipiell möglich, sofern der Wechsel noch vor der OP beim Versicherungsanbieter angekündigt wird
  • Eine Verschiebung des OP-Termins aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen sollte beim Versicherungsanbieter unverzüglich gemeldet werden
  • Die Versicherung gilt nur für Eingriffe, die in Deutschland vorgenommen werden
  • Im Falle von post-operativ eintretenden Komplikationen, die eine medizinisch notwendige Heilbehandlung erforderlich machen, besteht Meldepflicht beim Versicherer; in der Regel innerhalb einer bestimmten Meldefrist
  • Im Leistungsfall trägt der Versicherungsanbieter die Rückforderungsansprüche der Krankenkasse; im Normalfall bis zu 50% der gesamten Nachbehandlungskosten, maximal jedoch 250.000 Euro
  • Grundsätzlich nicht versichert sind Komplikationen, die nicht auf den versicherten Eingriff zurückzuführen sind

Folgekostenversicherung - Beispiele aus der Praxis

 

Befund: Nach sechs Monaten liegt bei dem Brustimplantat eine Kapselfibrose nach BAKER 3-4 vor und verursacht erhebliche Schmerzen

Folge: Eine erneute Operation mit Implantatwechsel ist notwendig

Kosten: 4.200 Euro

Leistungsfall: Versicherungsanbieter trägt 50% der Rückforderungsansprüche der Krankenkasse

*QUELLE der hier genannten Beispiele ist medassure, eines der größten Versicherungsanbieter für Folgekosten bei kosmetischen Behandlungen in Deutschland

Folgekostenversicherung beantragen

Ablauf:

  • Sobald der OP-Termin offiziell vereinbart ist kann die Transaktionsnummer (TAN) beim behandelnden Facharzt oder Versicherungsanbieter erfragt werden
  • Der Versicherungsschutz kann anschließend über die Website unter Angabe der individuellen TAN online beantragt werden
  • Volljährigkeit ist Voraussetzung

*erklärt am Bsp. medassure; größter Folgekostenversicherer Dtlds.

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