Neue Augenlinse bei dreifachem Sehfehler entwickelt
Forscher der Universität Heidelberg haben eine neue Augenlinse entwickelt. Die Kunststofflinse soll die drei häufig gemeinsam auftretenden Sehfehler Grauer Star, Alterssichtigkeit und Hornhautverkrümmung ausgleichen.
Der Prototyp – eine torische asphärische Multifokal-Linse – ersetzt nach einer Augenoperation die eigentliche Linse. Die neuartige Linse verfügt über einen besonderen Schliff, der die Brechkraft äußerst variabel macht. Mit der Linse kann der Graue Star therapiert werden und ein gutes Sehvermögen für die Nähe und Ferne erreicht werden. Darüber hinaus kann eine Hornhautverkrümmung ausgeglichen werden.
Die bisher verwendeten Kunststofflinsen konnten entweder eine Fehlsichtigkeit oder eine Hornhautverkrümmung ausgleichen. Daher mussten die Betroffenen nach der Augenoperation zusätzlich einer Brille oder Kontaktlinsen tragen. Dies kann mit der neuen Mulitokal-Linse der Vergangenheit angehören.
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