Pigmentschnurrbärte erblassen lassen
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Pigmentschnurrbärte erblassen lassen

myBody News, 09. August 2018
Junge Frau mit Sommersprossen und Pigmentschnurrbart

Das Wort „Pigmentschnurrbart“ klingt zunächst kurios und ist vielen vielleicht auch neu. Das Phänomen hingegen dürften die meisten kennen, die gerne die Sonne genießen: Ein dunkler Schatten oberhalb der Oberlippe, der an einen Bartschatten erinnert, sich schlecht überschminken und partout nicht abwaschen lässt.

Die Pigmentstörung wird durch UVA-Strahlung hervorgerufen und wird von Faktoren wie hormonellen Schwankungen, genetischer Veranlagung oder Fehlernährung bedingt. Das Sonnenlicht regt die Pigmentzellen zu einer verstärkten Melaninproduktion an. Die Haut wird braun, Sommersprossen werden sichtbar – und der Pigmentbart macht sich breit (in Einzelfällen kann er bis zu den Wangen reichen). Warum sich das Melanin gerade über der Oberlippe verstärkt ansiedelt, ist unklar. Medizinisch ist das sogenannte Melasma völlig unbedenklich, aus ästhetischer Sicht ist der permanente Schokoeismund für viele Betroffene aber durchaus ein Problem.

Die Dermatologie hat drei Verfahren in petto, die den falschen Schnurrbart erblassen lassen:

Micro-Needling: Die vorher lokal betäubte Hautstelle wird mit einer Nadelwalze perforiert, wodurch die Selbstheilungskräfte des Körpers in Gang gesetzt werden. Kollagen und Elastin wird verstärkt gebildet und die Hauterneuerung wird beschleunigt. Schon nach einer Woche lässt sich eine deutliche Aufhellung der behandelnden Partie erkennen. Für einen noch größeren Effekt kann das Treatment mit einer PRP-Behandlung kombiniert werden.

Laser: Moderne Laser können gezielt auf die Pigmentansammlungen einwirken und sie aufbrechen. Auf das umliegende Gewebe wird dabei möglichst wenig Hitze abgegeben. Das Melanin wird in den folgenden Tagen vom Körper abtransportiert und der Schnurrbart verschwindet. Danach muss Sonneneinstrahlung strikt gemieden werden, sonst kommt der Schatten zurück.

Chemisches Peeling: Das TCA-Peeling beim Dermatologen verätzt die obere Hautschicht und somit auch den Pigmentschnurrbart. Die behandelte Haut schält sich schließlich ab und das Gesicht wirkt glatter, ebenmäßiger und deutlich aufgehellt.

Die Methoden kosten ab 300 Euro pro Sitzung, mindestens drei davon sind für ein zufriedenstellendes Ergebnis einzuplanen. Die beste Vorsorge: Ein konsequent hoher Sonnenschutz mit LSF 50 (Sommer wie Winter) ist die beste Präventivmaßnahme gegen Pigmentstörungen.

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