Schönheitschirurgen in der Krebsforschung
In der neuen Ausgabe von „Plastic & Reconstructive Surgery“ beschreiben Schönheitschirurgen ein neues Verfahren zur Behandlung von Krebs. Mit der Hilfe von Gentherapie konnten die Chirurgen ein krebsbekämpfendes Protein entwickeln. Dieses setzten sie mittels eines Hautlappen an die benötigte Stelle, an dieser schrumpfte das bösartige Gewebe um 79 Prozent. Getestet wurde die Technik zum therapeutischen Erzeugen von Proteinen vor Ort an Ratten mit kanzerösen Tumoren. Schädliche Beeinträchtigungen wurden bei den Tieren nicht beobachtet.
Als dieselbe Anti-Tumor-Substanz bei Menschen intravenös verabreicht wurde, führte dies zu Schäden an der Leber. Anhand dieser Technik können die Hautlappen jedoch genetisch neu programmiert werden, um direkt nach dem Einsetzen den Tumor zu töten. Jährlich werden tausende von Hautlappen bei Krebspatienten implantiert und dieses neue Verfahren zur Krebsbehandlung könnte nicht der Plastischen Chirurgie neue Wege ermöglichen.
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