Zwölf Millionen planen Schönheitsbehandlung
Mediziner der Universität Greifswald fordern einen einheitlichen Ausbildungsstandard bei der Durchführung von Schönheits-OPs. «Wir brauchen eine Ausbildung, die gründlich, aufgabengerecht und nachweisbar ist, um den Patienten zu schützen.» sagte Hans-Robert Metelmann, Professor für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur GmbH.
Nach Angaben der Greifswalder Wissenschaftler wollen etwa zwölf Millionen Deutsche im Jahr 2007 ihr Aussehen durch eine Schönheits- behandlung verbessern. Ca. 4,8 Milliarden Euro planen die Deutschen für Korrekturen kleiner Narben aber auch in körperharmonisierende Verschönerungen zu investieren. 70 Prozent der Befragten ziehen eine Narbenkorrektur in Erwägung, jeder fünfte möchte einen ästhetischen Eingriff wie ein Ohrenoperation vornehmen lassen und zehn Prozent wollen eine Schönheitsoperation – Brust-OP oder Fettabsaugung – durchführen lassen.
Die Mediziner aus Greifswald möchten eine internationale Kommission, die aus Experten auf dem Bereich Ästhetische Medizin besteht, gründen. Diese sollen gemeinsam den Standard für eine gute Ausbildung festlegen, mit dem Ziel die Ausbildung für ästhetische Lasermedizin, Botoxinjektionen und Liposuktionen zu zertifizieren.
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