Die Zukunft der Plastischen Chirurgie - Jahreskongress 2008 der DGPRÄC, VDÄPC, ÖGPÄRC in Stuttgart
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Die Zukunft der Plastischen Chirurgie

In den letzten Jahren hat sich die Plastische Chirurgie als eigenes Fachgebiet außerordentlich gut beweisen können. Selbst unter den für sie sehr schwierigen gesundheitspolitischen Bedingungen konnte die Disziplin bestehen und im Zuge des medizinischen Fortschritts stetig wachsen. Doch solch eine Entwicklung erreicht man nicht durch Stillstand. Die Plastisch-Ästhetische Chirurgie hat sich nicht einfach Veränderungen unterworfen, sondern ihre Zukunft aktiv mitgestaltet. Und das ist auch weiterhin ihr erklärtes Ziel.

„Plastische Chirurgie – Quo Vadis?“

In der heutigen Zeit ist es wichtig sich mit der Zukunft auseinander zu setzen, um schon in der Gegenwart die Weichen für den richtigen Weg stellen können. Auf dem gemeinsamen Jahreskongress 2008 der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen (DGPRÄC), der Vereinigung Deutscher Ästhetisch Plastischer Chirurgen (VDÄPC) und der Österreichische Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie (OGPÄRC) ging es genau darum.

Unter dem Motto „“Plastische Chirurgie – Quo Vadis?“ wurden Möglichkeiten und Chancen der Plastischen Chirurgie für die kommende Zeit herausgearbeitet. Die Tagungspräsidenten Prof. Dr. Wolfgang Gubisch, Prof. Dr. Maria Deutinger und Prof. Dr. Michael Greulich eröffneten mit einem feierlichen Grußwort die Veranstaltung am 2. Oktober im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Drei Tage versammelten sich dort mehr als 800 Plastische Chirurgen, hochrangige Spezialisten und Experten des Fachs, um die neuesten wissenschaftlichen und klinischen Erkenntnisse kennen zu lernen.

Aussteller und Sponsoren

Im Kreise der Fachaussteller führender medizinischer Marken und Produkte bot sich eine ideale Plattform, die Innovationen und den Gold Standard der verschiedenen Bereiche mit Kollegen zu diskutieren. Denn die Zukunft der Plastischen Chirurgie steht auf den Füßen von klinischen Innovationen, neuen OP-Techniken, wissenschaftlichen Leistungen und sorgsamer Qualitätssicherung.

Qualität fördern

Stetige Weiterentwicklung auf Bereich der Qualitätskontrollen - das ist das Ziel der Plastischen Chirurgie. Qualitätsmerkmal ist bereits die geschützte Berufsbezeichnung „Plastischer und Ästhetischer Chirurg“. Diese Ärzte haben sich in einer sechsjährigen Weiterbildung für das Tätigkeitsspektrum eines Plastisch-Ästhetischen Chirurgen entsprechend qualifiziert. Durch Mitgliedschaften der Ärzte in entsprechenden Fachverbänden, die die Entwicklung und Erhaltung der Plastischen Chirurgie in Deutschland verschrieben haben, wurde ein System zur Absicherung medizinischer Qualität in der Ästhetik geschaffen.

Eigeninitiative ist gerade für die Plastische Chirurgie wichtig, um ihre Zukunft erfolgreich zu sichern und auszubauen. Für niedergelassene Ärzte und Kliniken liegt die Chance in der interdisziplinären Kooperation. Kooperationspartnerschaften, beispielsweise mit Brust- oder Hautkrebszentren, ermöglichen dem Plastischen Chirurgen sich zunehmend bei Wiederherstellungsbehandlungen einzubringen. Ein aktueller Entwurf der DGPRÄC sieht eine Zertifizierung von Rekonstruktiven Brustzentren vor. Dieses Konzept beinhaltet zum einen, dass betroffene Frauen über alle Therapieformen zur Wiederherstellung der Brust aufgeklärt werden, d.h. auch formkorrigierende Operationstechniken der Plastischen Chirurgie in Anspruch nehmen können und zum anderen, dass die Versorgungsqualität auf dem rekonstruktiven Gebiet durch gezielte Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen des Plastischen Chirurgen gesichert wird.

Hervorragende Zukunftsaussichten

Bei der Wiederherstellung der Brust nach Krebserkrankungen haben sich mikrochirurgische Verfahren mit Eigengewebe als innovative, natürliche Rekonstruktions-

behandlung durchgesetzt. Überhaupt birgt die Mikrochirurgie im Rekonstruktionsbereich enormes Potenzial für die Plastische Chirurgie. Die ständige Verfeinerung der Methoden geben der Plastischen Chirurgie einen entscheidenden technologischen Vorsprung und eröffnen völlig neue Wege.

In Sachen aktiver Zukunftsgestaltung steht die Plastische Chirurgie anderen Disziplinen in nichts nach. Wissenschaftliche und klinische Innovationen unterstützen die Anerkennung des Plastischen Chirurgen auch auf dem Gebiet der Ästhetischen Chirurgie. Mit Initiativen wie der Zertifizierung der Brustzentren durch die DGPRÄC oder der Einführung eines Lappenregisters stehen bedeutsame Veränderungen bevor. Darum lautet das Fazit des ereignisreichen Kongressevents: Plastische Chirurgen müssen die Zukunft nicht fürchten.

Weiterführende Informationen

Aktuelle Trends in der Plastischen Chirurgie - Dr. Hofheinz im Interview nach der DGPRÄC-Jahrestagung 2008

Die Zukunft der Plastischen Chirurgie - Jahreskongress 2008 der DGPRÄC, VDÄPC, ÖGPÄRC in Stuttgart
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