Adieu, Krampfadern
Sanfte Venenbehandlungen sind auf dem Vormarsch: Vor allem hormonelle Schwankungen, wie zum Beispiel während einer Schwangerschaft, führen dazu, dass insbesondere Frauen unter den so genannten Krampfadern leiden. Dabei handelt es sich um Erweiterungen der Venen, die im schlechtesten Fall den Rückfluss des Blutes zum Herzen verhindern. Neben den optischen Gründen ist daher vor allem aus medizinischer Sicht eine Venenbehandlung unumgänglich. Wurden viele Jahre im Rahmen einer Venenchirurgie die Krampfadern komplett entfernt, haben sich in den letzten Jahren mehrere minimal-invasive Methoden zur Venenbehandlung etabliert.
Von einer österreichischen Privatklinik wird derzeit ein weiteres, neues Verfahren mit dem Namen „Sapheon Venaseal“ beworben. Dabei soll es sich um eine schonende Methode der Venenchirurgie handeln, die ambulant durchgeführt wird und ermöglicht, ohne Ausfallzeiten das Alltagsgeschäft sofort wieder aufzunehmen. Zudem sei die Venenbehandlung Jahreszeiten-unabhängig und ohne besondere Vorbereitung sowie ohne Narkose oder Lokalanästhesie durchführbar. Möglich sei dies, da während der Behandlung mit nur einem Nadelstich ein Applikationskatheter gelegt wird, durch den ein spezieller Acrylkleber in die betroffene Vene gespritzt wird, der die Krampfader verschließt.
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