Brustverkleinerung gegen Kopfschmerzen
Ein übergroßer Busen verursacht neben Rücken- und Nackenschmerzen vor allem eines: chronische Kopfschmerzen. Das ergab eine aktuelle Patientinnen-Befragung in den USA. Amerikanische Schönheitschirurgen plädieren nun dafür, chronische Kopfschmerzen als medizinische Begründung für eine Brustverkleinerung anzuerkennen.
Die US-Studie ergab, dass mehr als 50 Prozent der befragten Patientinnen vor der Brustverkleinerung an starken Kopfschmerzen litten. Die befragten Frauen gaben für die Intensität und Dauer der Kopfschmerzen, auf einer Skala von 0 bis 10, durchschnittlich den Wert 7,2 an. Nach der Brustverkleinerung gingen diese Angaben um mehr als 50 Prozent zurück. Bei 12 Patientinnen verschwanden die Kopfschmerzen sogar komplett.
Obwohl volle Brüste als weibliches Schönheitsideal gelten, fällt der Busen bei einigen Frauen unverhältnismäßig groß aus. Neben körperlichen Beeinträchtigungen wirkt sich dieser Zustand vor allem auf die Psyche aus: Frauen mit extrem großem Busen erleben ihren Alltag als eingeschränkt, können beispielsweise nicht an sportlichen Aktivitäten teilnehmen und fühlen sich sozial isoliert. Oftmals kann dann einzig eine operative Brustverkleinerung eine Verbesserung der Lebensqualität herbeiführen.
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