Brustwarzenrekonstruktion mittels Tätowierungen
Die Rekonstruktion einer Brust, beispielsweise nach einer Brustkrebsoperation, ist für die Psyche und das Wohlergehen vieler Frauen ein wichtiger Eingriff. Deshalb streben die Operateure danach der Brust ein möglichst natürliches Aussehen zu geben. Bisher wurden dafür zum Beispiel die Brustwarze und der Brustwarzenhof der Patientin aufbewahrt und nach dem Aufbau der Brust wieder auf die entsprechende Stelle gesetzt.
In den vergangenen Jahren hat sich bei der Brustwarzenkorrektur jedoch ein neuer Trend durchgesetzt - das berichtet das Journal of Plastic and Aesthetic Surgery: Weniger kompliziert im Procedere erfreuen sich Brustwarzen-Tätowierungen einer immer größeren Beliebtheit. In einer britischen Studie zeigten sich rund 90 von 110 Patientinnen, bei denen die Brustwarzenkorrektur durch eine Tätowierung durchgeführt wurde damit so zufrieden, dass sie das Verfahren noch einmal an sich anwenden lassen würden. 96 Prozent erklärten, dass ihnen diese Art der Brustwarzenkorrektur wichtig gewesen sei, damit ihre rekonstruierten Brüste ein ästhetisches und gleichzeitig möglichst natürliches Erscheinungsbild erhalten würden.
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