Gene tragen Mitschuld an Fettleibigkeit
Forscher des Helmholtz-Zentrums München fanden heraus, dass Gene mitverantwortlich für die Entstehung von Fettleibigkeit sind. Durch die Auswertung der Daten von 40.000 Frauen und Männern hoffen die Wissenschaftler nun, bessere Therapiemöglichkeiten für die Behandlung von Fettleibigkeit finden zu können.
Bislang wird übergewichtigen Patientinnen und Patienten in einem ersten Schritt dazu geraten, mehr Sport zu treiben und auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten. Ist die Fettleibigkeit jedoch schon so weit fortgeschritten, dass diese Maßnahmen keine Abhilfe mehr schafften, raten Mediziner häufig dazu, einen Magenballon einzusetzen. Der Magenballon dient dazu, das Magenvolumen zu verkleinern. Damit wiederum soll es den Betroffenen erleichtert werden, abzunehmen. Zwar wird der Magenballon, da sind sich Mediziner einig, auch in Zukunft bei der Gewichtsabnahme eine wichtige Rolle spielen – durch die neuen Erkenntnisse bezüglich der Gene könne man aber früher und effektiver gegen die gefährliche Fettleibigkeit, die häufig zu Diabetes und Herzprobleme führen kann, vorgehen.
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