Innovative 3D-Zahn-Diagnostik
Wissenschaftler der Universität Heidelberg haben die „Dentale Dreidimensionale Implantat-Planung“ entwickelt. Dank des innovativen Verfahrens können nun zahnärztliche Eingriffe rund um die Implantate im Vorfeld am Computer geplant werden – davon partizipieren Zahnarzt und Patient gleichermaßen.
So erhält der behandelnde Zahnarzt durch die Computerauswertungen vorab wichtige Informationen über den Verlauf der Nerven, die Dicke der Kieferknochen oder an welcher Stelle eine Bohrung am gewebeschonendsten durchgeführt werden kann. Dem Patienten bietet die innovative Methode einen Eingriff ohne Überraschungen, bei dem zudem minimal-invasiv gearbeitet wird. Das erleichtert nicht nur die Nachbehandlung der Implantate, auch Schmerzen und Schwellung bleiben in der Regel aus.
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingesetzt werden, um verlorengegangene Zähne zu ersetzen. Sobald das Implantat mit dem Knochen verwachsen ist, übernimmt es die gleichen Funktionen wie eine natürliche Zahnwurzel. Durch die sehr guten Erfahrungen von Ärzten und Patienten mit Zahnimplantaten wurden 2009 allein in Deutschland circa eine Millionen Implantate eingesetzt.
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