Italien will Brust-OPs verbieten
Die italienische Regierung plant ein Verbot von Brustvergrößerungen bei Minderjährigen. Wie die Zeitung „Corriere della Sera“ Mitte Januar 2010 berichtete, nahm das Kabinett die Beratungen zu einem entsprechenden Gesetzesentwurf auf.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass sich unter 18-Jährige nicht zu ästhetischen Zwecken einer Busen-Operation unterziehen dürfen. Solch ein chirurgischer Eingriff solle nur für Teenager möglich sein, die Missbildungen korrigieren lassen wollen. Dies sei ein „notwendiges Gesetz zum Schutz der Gesundheit der Frauen“, sagte Francesca Martini vom italienischen Gesundheitsministerium. Viele Jugendliche seien sich nicht bewusst, dass es sich bei einer Brustvergrößerung um eine „echte Operation“ handele.
Der Zeitung „La Repubblica“ zufolge lassen sich in Italien jährlich rund 25.000 Frauen die Brüste machen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass das Gesundheitsministerium künftig ein Register aller Patientinnen und über den Verlauf ihrer Behandlung führt. Bevor das Vorhaben in das Parlament eingebracht werden kann, muss die Behörde zum Schutz des Privatlebens eine Stellungnahme dazu abgeben.
weitere News zum Thema
54. Jahrestagung der DGÄPC & 5. GBAM
Am 9. und 10. Oktober 2026 wird Rottach-Egern am Tegernsee zum Treffpunkt für Experten der ästhetisch-plastischen Chirurgie. Die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische... weiterlesen
Vom 10. bis 12. September 2026 trifft sich die Fachwelt der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgie zur 56. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Plastische,... weiterlesen
Mit dem myBody® Qualitätssiegel bieten wir Ihnen Sicherheit bei der Arzt- und Klinikwahl – durch objektive und geprüfte Qualitätskriterien. Träger des myBody® Qualitätssiegels zeichnen sich durch einen nachweislich hohen Qualitätsanspruch aus.
Mehr zum myBody® Qualitätssiegel
Zertifizierte Ärzte und Kliniken