Italien will Brust-OPs verbieten
Die italienische Regierung plant ein Verbot von Brustvergrößerungen bei Minderjährigen. Wie die Zeitung „Corriere della Sera“ Mitte Januar 2010 berichtete, nahm das Kabinett die Beratungen zu einem entsprechenden Gesetzesentwurf auf.
Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass sich unter 18-Jährige nicht zu ästhetischen Zwecken einer Busen-Operation unterziehen dürfen. Solch ein chirurgischer Eingriff solle nur für Teenager möglich sein, die Missbildungen korrigieren lassen wollen. Dies sei ein „notwendiges Gesetz zum Schutz der Gesundheit der Frauen“, sagte Francesca Martini vom italienischen Gesundheitsministerium. Viele Jugendliche seien sich nicht bewusst, dass es sich bei einer Brustvergrößerung um eine „echte Operation“ handele.
Der Zeitung „La Repubblica“ zufolge lassen sich in Italien jährlich rund 25.000 Frauen die Brüste machen. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass das Gesundheitsministerium künftig ein Register aller Patientinnen und über den Verlauf ihrer Behandlung führt. Bevor das Vorhaben in das Parlament eingebracht werden kann, muss die Behörde zum Schutz des Privatlebens eine Stellungnahme dazu abgeben.
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