Brustvergrößerung – Kosten, Methoden, Ärzte und Kliniken auf myBody.de
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Brustvergrösserung

Form und Größe der Brust spielen bei vielen Frauen eine zentrale Rolle für das eigene Körperempfinden und damit auch für das Selbstwertgefühl. Für Frauen, die ihre Brüste als zu klein empfinden, kann eine ästhetische Brustvergrößerung der Weg zu einem attraktiveren Erscheinungsbild, mehr Weiblichkeit und Selbstbewusstsein sein. 

Oberkörperfreie Frau verdeckt die Brust mit ihren Händen
Brustvergrößerung auf einen Blick
Behandlung Brustvergrößerung

Kosten:

4.430 - 6.050 Euro
(Quelle: myBody GeKIS 2/2018)

OPs in Deutschland:

46.164 gesamt
(Quelle: ISAPS 2017)

Verteilung:

  • 83% Brustvergrößerung mit Implantat
  • 17% Brustvergrößerung mit Eigenfett

Dauer der OP:

1-2 Stunden

Klinikaufenthalt:

1-2 Tage stationär

Intensivität:

  • Operativer Eingriff
  • mit Vollnarkose oder örtlicher Betäubung

Fit nach:

  • Duschen nach 48 Stunden
  • Arbeitsfähig nach 4 Tagen
  • Nachkontrolle mit Fadenzug nach 9 Tagen
  • Sport nach 6 Wochen

Ärzte und Kliniken:

Ärzte anzeigen

Brustvergrößerung mit Implantaten, Eigenfett oder ohne OP?

Die Brustvergrößerung ist unter Frauen der beliebteste ästhetische Eingriff. Rund 1,6 Millionen Frauen lassen sich laut ISAPS (International Society of Aesthetic Plastic Surgery) jährlich die Brust vergrößern. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 50.000 Brustvergrößerungen durchgeführt (ISAPS 2017). Die Brustvergrößerung erfolgt mit 83% überwiegend mit Implantaten. Lediglich 17% der Brustvergrößerungen erfolgen durch die Verwendung von Eigenfett.

Das Einsetzen von Brustimplantaten ist die am häufigsten durchgeführte Form der Brustvergrößerung und innerhalb der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie eine sehr häufig durchgeführte Brust-Operation. Die Brustvergrößerung mit Implantaten bietet den Vorteil, dass die Brustvergrößerung dauerhaft ist. Auch nach Jahren sind die Implantate formstabil und können über Jahre hinweg im Körper bleiben. Darüber hinaus eignen sich Implantate für Brustvergrößerungen für einen Volumenzuwachs um zwei Körbchengrößen und mehr. Hinsichtlich Form, Volumen und Größe bieten Implantathersteller eine enorme Vielfalt, wodurch individuelle und auf den Körperbau abgestimmte Ergebnisse möglich sind. 

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich für Frauen, die eine moderate Brustvergrößerung wünschen und über entsprechende Fettdepots an Bauch, Po oder Hüfte verfügen. Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett wird körpereigenes Fett entnommen und direkt unter die Brusthaut injiziert. Das abgesaugte Fett wird dabei zunächst aufbereitet, gereinigt und konzentriert. 

Ganz ohne OP kommt eine Brustvergrößerung mit einer speziellen Hyaluronsäure aus. Die Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure stellt ein ziemlich unerforschtes und somit auch unsicheres Verfahren dar. Aufgrund fehlender Studien zu Langzeitergebnissen und der genauen Wirkung von größeren Mengen an Hyaluronsäure wird eine Brustvergrößerung nur sehr selten angewandt. Ähnlich selten werden hierzulande auch Brustimplantate mit Kochsalzlösung verwendet.  

Die Brust auf natürliche Weise zu vergrößern, ohne jegliche operative Maßnahmen, ist nur bedingt möglich. Viele Cremes, Tabletten, Vakuumpumpen und Heilpflanzen wie der Bockshornklee sollen das Brustwachstum anregen und fördern. Aus medizinischer Sicht ist die Anwendung für eine natürliche Brustvergrößerung jedoch nur wenig bis überhaupt nicht wirkungsvoll und gilt als umstritten.

Was kostet eine Brustvergrößerung?
Methode Kosten

Brustvergrößerung mit Implantaten:

4.430 - 6.050 Euro

Brustvergrößerung mit Implantaten + Straffung:

5.100 - 8.800 Euro

Brustvergrößerung mit Eigenfett:

3.500 - 8.200 Euro

Brustrekonstruktion mit Implantaten:

4.000 - 6.000 Euro

Quellen: Zertifizierte Fachärzte im myBody Klinikfinder (bei Verwendung von Markenimplantaten); myBody GeKIS

In Deutschland kostet eine Brustvergrößerung mit Implantat zwischen 4.430 und 6.050 Euro. Durchschnittlich liegt der Preis für eine Brustvergrößerung mit Implantat aktuell bei 5.450 Euro (Stand 2/2018 myBody GeKIS). Im Rahmen der Gesamtkosten-Studie GeKIS ermittelt myBody.de regelmäßig den Durchschnittswert für Behandlungen auf Grundlage von tatsächlich abgerechneten Kosten. Den GeKIS gibt es bereits seit über 10 Jahren.

Viele Ärzte bieten eine Kombination aus einer Vergrößerung mit Implantaten und einer Bruststraffung an. Bei hängenden Brüsten, bei denen ein Hautüberschuss durch Überdehnung vorliegt – etwa nach der Stillzeit oder einer starken Gewichtsabnahme – reicht eine Brustvergößerung oft nicht aus, um ein schönes Ergebnis zu erzielen. Die Straffung kann im Zuge der Vergrößerung mit relativ geringem Aufwand durchgeführt werden. Darum sind die Kosten für eine Kombi-OP mit 5.100 bis 8.800 Euro relativ gering im Vergleich zu den Preisen der beiden Einzel-Behandlungen.

Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett entfallen die Kosten für die teuren Implantate. Allerdings ist das zweiteilige Verfahren aus Fettabsaugung und Wiedereinbringung des gewonnenen Materials in die Brust zeitaufwendig. Darum ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett meist teurer als die Variante mit Implantaten. Die Kosten für den Eingriff reichen von 3.500 bis 8.200 Euro. Die Preispanne ist vergleichsweise groß, weil die Kosten sehr stark von der Menge an benötigtem Fett und der Anzahl an Zonen abhängen. Bei den Preisangaben der Ärzte ist außerdem immer zu hinterfragen, ob die Kosten für die Eigenfettgewinnung, also die Fettabsaugung, bereits inkludiert sind oder noch obendrauf kommen. Grundsätzlich ist die Brustvergrößerung mit Eigenfett bei einer vergleichbaren Vergrößerung teurer als die Brustvergrößerung mit Implantaten. Bei moderaten Vergrößerungen oder der Ausgleichung einer leichten Brustasymmetrie kann der Preis für die Variante mit Eigenfett hingegen gleich oder etwas günstiger sein.

Die Brustrekonstruktion nach einer Krebserkrankung wird von gesetzlichen und privaten Krankenkassen in den allermeisten Fällen und bei der Anwendung von üblichen Operationsverfahren übernommen. Die Kosten sind mit 4.000 bis 6.000 Euro mit denen einer Brustvergrößerung mit Implantaten vergleichbar.

Die Preisunterschiede bei verschiedenen Anbietern kommen vor allem durch die Wahl der Materialien, des Behandlungsverfahren (zum Beispiel eine zusätzliche Bruststraffung) und durch die unterschiedlichen Honorarkalkulationen von Ärzten und Kliniken zustande. Detaillierte Preis- und Patientenbeispiele sowie die Kostenbestandteile bei einer Brustvergrößerung finden Sie hier: Kosten und Preisbeispiele einer Brustvergrößerung

Was muss ich bei auffallend günstigen Brustvergrößerungs-OPs beachten?

Wenn ein Angebot deutlich günstiger als bei Wettbewerbern ist, sollte das Misstrauen wecken. Möglicherweise handelt es sich nicht um einen Komplettpreis und es entstehen Mehrkosten durch Voruntersuchungen, das Anästhetikum oder die anschließende Übernachtung. Eventuell wird auch am Implantat gespart und kein hochwertiges Markenprodukt eingesetzt. Manche Anbieter führen aus kostengründen OPs im Akkord durch – eine individuelle und umfassende Betreuung ist hier nicht möglich. Auch an der Beratung und an der Nachsorge wird dann oftmals gespart. Wenn die Voruntersuchungen nicht vom operierenden Arzt, sondern von Praxismitarbeitern durchgeführt wird, sollten die Alarmglocken schrillen. Bei einer so wichtigen Entscheidung sollte der Preis nicht das ausschlaggebende Kriterium sein. Fragen Sie bei Unsicherheiten direkt im Beratungsgespräch nach und lassen Sie sich erklären, wie sich der Preis zusammensetzt.

Wann zahlt die Krankenkasse meine Brustvergrößerung?

Eine Brustvergrößerung ist in der Regel ein rein ästhetischer Eingriff ohne medizinische Notwendigkeit. In diesem Fall wird eine Brustvergrößerung nicht von der Krankenkasse bezuschusst oder gar übernommen. Liegt allerdings eine medizinische Indikation vor, etwa bei dem Wiederaufbau der Brust nach einer Krebserkrankung, entscheidet die Krankenkasse über die Kostenübernahme und stimmt ihr in vielen Fällen zu. Auch bei angeborenen Deformitäten, fehlenden Brustdrüsen, extremen Asymmetrien etc. und einer damit einhergehenden enormen psychischen Belastung (die durch einen Psychologen attestiert wurde) ist es möglich, dass die Krankenkasse die Kosten für die Brustvergrößerung übernimmt.

Ein gut vorbereiteter und fundierter Antrag erhöht die Chancen einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Er sollte Atteste oder Gutachten von Spezialisten enthalten, die den Befund, die physischen, psychischen und sozialen Folgen sowie die benötigte Operation darstellen. Ein Kostenvoranschlag des Operateurs, der die für die Krankenkasse real zu erwartenden Kosten aufschlüsselt, ist ebenso von Vorteil. Bei rein psychischen Problemen übernehmen Krankenkassen in der Regel nur die Kosten für eine Psychotherapie. Darum ist bei der Formulierung des Antrags enorm wichtig, die körperliche Einschränkung deutlich und umfassend zu erklären. Der MDK, der Medizinische Dienst der Krankenkassen, entscheidet oft für die Krankenkasse über die Ablehnung oder Bewilligung eines Antrags. Der MDK legt großen Wert auf eine genaue Darstellung der medizinischen Notwendigkeit. Die Dokumentation der Ausgangssituation mit Fotos und eine Beschreibung der Form und Größe können dafür hilfreich sein.

Kann ich meine Brustvergrößerung in Raten bezahlen?

Es gibt Kliniken, die ein eigenes Modell zur Ratenzahlung anbieten, Außerdem gibt es unabhängige oder mit Ärzten kooperierende Dienstleister, die individuelle Lösungen zur Finanzierung anbieten. Zur ersten Orientierung ein konkretes Beispiel zu den Konditionen für einen Schönheitskredit: Bei einer Finanzierungssumme von 6.000 Euro und einer Laufzeit von 72 Monaten beträgt die monatliche Rate 90 Euro (bei einem Zinssatz von 4,15 %). Brustvergrößerung finanzieren

Welcher Arzt kommt für eine Brustvergrößerung infrage?

Für die Wahl des richtigen Arztes ist die Spezialisierung im Bereich der Brustchirurgie sowie der Facharzttitel wichtig. Ärzte und Einrichtungen, die das myBody® Qualitätssiegel tragen, erfüllen bestimmte Qualitätskriterien und verpflichten sich zur Einhaltung strenger Qualitätsstandards. 

Spezialisten für Brustvergrößerung ändern

Schwabach

Dr. med. Stephan Pfefferkorn
ab 5.200 €
Details & Kontakt

Düsseldorf

Dr. med. Holger Hofheinz
ab 6.200 €
Details & Kontakt
Dr. med. Daniel Thome
ab 5900 €
Details & Kontakt

Welche Methoden gibt es?

Brustvergrößerung Methoden

Bei der Brustvergrößerung mit Implantaten werden die Implantate über einen kleinen Schnitt in der Brust platziert. Welche Zugangstechnik beim Einsetzen des Implantats gewählt wird - über die Achsel (axilliär), die Brustwarze (periareolär) oder in der Unterbrustfalte (inframammär) - richtet sich vor allem nach Form und Größe der Brust, dem Warzenvorhof sowie nach Größe und Material des gewählten Implantates. Bei der Positionierung des Implantats gibt es ebenfalls unterschiedliche Herangehensweisen. Grundsätzlich wird in Bezug auf den Brustmuskel in submuskuläre Lage (unter dem Muskel) und subglanduläre Lage (über dem Muskel) unterschieden. Beide Methoden der Implantat Positionierung haben ihre Vor- und Nachteile und lassen daher keine grundsätzliche Empfehlung zu. In jedem Fall ist vor dem Eingriff ein ausführliches Beratungsgespräch bei einem plastischen Chirurgen zu empfehlen. Nur unter Einbeziehung der persönlichen Wünsche und unter Berücksichtigung der individuellen anatomischen Gegebenheiten kann die bestmögliche Variante zur Brustvergrößerung gewählt werden. Weiterführende Information zu den Methoden der Brustvergrößerung finden Sie hier: Methoden im Überblick

Axilliärer Zugang

  • Das Implantat wird über einen Schnitt in der Achsel (Achselfalte) eingebracht
  • Fast unsichtbare Narbe 
  • Sensibilitätsstörungen in der Brust treten bei diesem Zugang seltener auf

     

Periareolärer Zugang

  • Das Implantat wird durch einen halbmondförmigen Schnitt durch die Brustwarze eingebracht
  • Meist unauffällige Narbe
  • Optimierung der Unterbrustfalte möglich 

     

Inframammärer Zugang 

  • Das Implantat wird durch einen Schnitt in der Unterbrustfalte eingebracht
  • Brustdrüsengewebe wird geschont
  • Gute Übersicht des Operationsgebietes

     

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett eignet sich besonders für den Aufbau kleinerer Brüste sowie zur Modellierung hängender oder asymmetrischer Brüste. Bei dieser Form der natürlichen Brustvergrößerung kommt anstelle von Implantaten das körpereigene Fettgewebe zum Einsatz. Bedingung für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine ausreichende Menge an Körperfett bei der Patientin. In der Regel werden pro Brust rund 500 Kubikzentimeter Körperfett benötigt. Das entspricht einem Gewicht von etwa 470 Gramm. Für die Vergrößerung beider Brüste wird rund 1 Liter Körperfett abgesaugt. Der Eingriff erfolgt in zwei Schritten: der Fettabsaugung und der anschließenden Brustvergrößerung. Zunächst wird geklärt, an welcher Stelle das Fett entnommen werden soll. Meist kommen dafür entweder der Bauch, die Hüfte oder die Oberschenkel infrage – je nach individueller Verteilung. Das Fett wird in moderner Tumeszenztechnik langsam und vorsichtig abgesaugt. Anschließend wird es gereinigt, um es von Öl- und Blutbestandteilen zu befreien. Mit feinsten Kanülen wird das aufbereitete Fett in die vorher genau bestimmten Stellen der Brust eingespritzt. Durch den Einsatz von Kanülen entstehen so kaum sichtbare Narben. Je nach gewünschter Volumenerzielung sind eine bis mehrere Sitzungen für die Fetttransplantation erforderlich.

Ganz ohne OP und ohne Implantate kommt eine Brustvergrößerung mit einer speziellen Hyaluronsäure aus. Eine Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure ist ein minimal-invasives Verfahren, das als Alternative zur Brustvergrößerung mit Implantaten entwickelt wurde. Auf diese Weise lassen sich Brüste vergrößern und auch kleine Asymmetrien ausgleichen. Ein weiterer, entscheidender Vorteil einer Brustvergrößerung mit Hyaluronsäure ist, dass die eingebrachte Substanz auch im menschlichen Körper von Natur aus vorkommt. Allerdings ist das Ergebnis nicht von Dauer. Mit der Zeit baut sich der Wirkstoff langsam ab und die Brust findet zu ihrer ursprünglichen Form zurück. Das Ergebnis hält durchschnittlich bis zu 18 Monate. 

Was spricht für eine Brustvergrößerung mit Implantaten?

Die Brustvergrößerung mit Implantaten gilt unter Fachärzten als relativ kurz und komplikationslos. Darüber hinaus sind sehr individuelle Lösungen für jede Frau möglich, da Silikonimplantate heute in einer großen Vielfalt an Formen und Größen hergestellt werden. So können einerseits moderate Vergrößerungen als auch deutlich größere Veränderungen mit Silikonimplantaten erreicht werden. Auch die spätere Form der Brust ist mit einem Implantat sehr gut vorhersagbar. Das Silikongel der Kissen ist inzwischen so hochwertig und elastisch, dass sich die künstliche Brust vom Tastgefühl her kaum von der natürlichen Brust unterscheidet. Erfahrungsbericht Brustvergrößerung: Youtuberin Jule spricht über ihren Eingriff

Was spricht für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Ein wesentlicher Vorteil einer Brustvergrößerung mit Eigenfett sind die vergleichsweise geringeren Risiken. Entzündungen treten deutlich seltener auf, da keine großen Schnitte durchgeführt werden, über die Krankheitserreger in die Wunde gelangen können. Außerdem entstehen nach der Brustvergrößerung mit Eigenfett keine Narben, da das Eigenfett lediglich mit einer Spritze in die Brust injiziert wird und kein Schnitt wie bei Implantaten erforderlich ist. 

Wie sind die Langzeiterfahrungen bei Brustimplantaten?

Während ein Implantatwechsel früher nach zehn Jahren dringend empfohlen war, müssen moderne qualitativ hochwertige Implantate (solange keine Komplikationen auftreten) nicht ausgetauscht werden. Dennoch gibt es unterschiedliche Szenarien und Gründe, die einen Implantatwechsel notwendig oder wünschenswert machen. Medizinisch notwendig wird ein Austausch der Implantate beim Auftreten einer Kapselfibrose, einer schmerzhaften Veränderung und Verhärtung der natürlichen, körpereigenen Kapsel um das Implantat. Der Implantatwechsel aus rein ästhetischen Gründen kann auch erfolgen, wenn der Wunsch nach einer neuen Brustform und Brustsilhoutte besteht. Dr. Timo Spanholtz von der Praxisklinik am Rosengarten klärt über die Mythen der Brustimplantate auf 

Sieht man eine Brustvergrößerung?

Gemachte Brüste sind nicht immer auf Anhieb zu erkennen. Auch Fachärzte können bei gut gemachten Brüsten nicht immer einen Unterschied zu echten Brüsten feststellen. Wer ein möglichst natürliches Ergebnis erzielen möchte, sollte bei der Brustvergrößerung auf anatomische Implantate setzen. Damit sich die Konturen des Implantats nicht äußerlich sichtbar abzeichnen, wird eine Implantatposition unter dem Brustmuskel empfohlen. Brustvergrößerung von A auf C - Youtuberin Sabrina Cherie über ihre neuen Brüste

Wird die Brustwarze bei einer Brustvergrößerung beeinträchtigt?

Im Zuge einer Brustvergrößerung werden die Brustwarzen im Hinblick auf die Formveränderung und den Volumenzuwachs in der Regel nach oben versetzt. Die Schnitte um die Brustwarze sind dabei minimal, sodass die zurückbleibenden Narben klein und unauffällig sind. Bei guter Narbenpflege heilen sie schnell ab. Empfindungsstörungen klingen in der Regel nach einiger Zeit ab und die Stillfähigkeit bleibt in den meisten Fällen erhalten.  

Welche Brustimplantate werden verwendet?

Formen Brustimplantate

Es gibt eine Vielzahl von Implantaten, die sich hinsichtlich Größe, Form, Außenwand und Füllmaterial unterscheiden. Alle Brustimplantate – unabhängig vom Hersteller – bestehen aus einer Hülle aus elastischem, solidem Silikon und einer Füllung aus Silikongel oder einer Kochsalzlösung, die jedoch immer seltener benutzt wird (näheres unter Formen und Füllungen von Implantaten). Die Bandbreite an Implantaten umfasst zahlreiche verschiedene Projektionen (Ausmaß der Wölbung) und Größen, wobei sie entweder eine raue (texturierte) oder glatte Oberfläche aufweisen und rund oder anatomisch geformt sind. Anatomische Implantate erzielen einen natürlichen, unauffälligen Brustaufbau. Runde Implantate sorgen hingegen für ein sichtbar pralles Dekolleté. Renommierte Hersteller von Brustimplantaten sind beispielsweise (in alphabetischer Reihenfolge) Allergan, Mentor, Motiva, Polytech und Sebbin.

Die gewünschte Größe des Implantats ist gegebenenfalls durch die Eigenschaften des vorhandenen Brustgewebes begrenzt, beispielsweise durch die Elastizität der Haut oder die Menge an vorhandenem Brustgewebe. Wie viel Milliliter etwa für eine Brustvergrößerung von A auf B oder von A auf C eingesetzt werden müssen, lässt sich nicht pauschal sagen. Es kommt dabei immer auf die individuelle Brustbeschaffenheit an. Dr. Frönicke über Brustimplantate und die richtige Größe für das gewünschte Körbchen.

Müssen Brustimplantate ausgetauscht werden?

Brustimplantate halten in der Regel 10 bis 20 Jahre. Moderne Implantate renommierter Hersteller zeichnen sich durch hohe Qualität und Sicherheit aus. Grundsätzlich gilt: Solange keine Komplikationen auftreten, besteht auch kein Grund Implantate auszutauschen.

Können Brustimplantate platzen?

Brustimplantate der neuesten Generation können nicht platzen und nicht auslaufen. Moderne Brustimplantate von Premium-Herstellern sind mit einem dicht vernetzen Silikongel gefüllt. Wohingegen Brustimplantate der älteren Generation lediglich mit einem flüssigen und nicht formstabilen Gel gefüllt waren. Djamila Rowes Brustimplantate geplatzt: Fakt oder Fake News?

Was soll ich nehmen: runde oder anatomische Implantate?

Welches Implantat das richtige für einen ist, hängt hauptsächlich von der Anatomie und Ausgangssituation der Patientin ab. Die persönlichen Wünsche und Vorstellungen sollten gemeinsam mit dem behandelnden Arzt besprochen werden. In einer myBody-Umfrage haben wir unsere Leserinnen gefragt: „Sie müssen sich für ein Brustimplantat entscheiden: Was ist für Sie am wichtigsten? Brustimplantate müssen sich natürlich anfühlen, eine schöne Form haben und gut vertragen werden. Das sagten knapp drei Viertel aller 916 Befragten. Das ausführliche Ergebnis lesen Sie hier

Oberkörper einer Frau mit Spitzen-BH

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Gut informiert zum Traumbusen

Was Frauen wissen sollten – Prof. Dr. Sinis aus Berlin erklärt, worauf es bei einer Brustvergrößerung mit Implantaten je nach Alter der Patientin ankommt.

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Kann ich schon vorher sehen, wie meine Brust nach der OP aussieht?

Beratungssituation beim Arzt mit Simulations-Software

Viele Ärzte zeigen im Beratungsgespräch Vorher-/ Nachher-Bilder von anderen Patientinnen, es gibt Erfahrungsberichte im Internet und vielleicht auch Freundinnen und Bekannte, die bereits eine Brust-OP hatten. Doch wie eine andere Brustgröße am eigenen Körper aussehen würde, ist schwer vorzustellen. Hier kann moderne 3D-Technologie helfen. Die Software erstellt ein Abbild des Oberkörpers anhand von Fotos oder über ein Scanprogramm. Daran können die verschiedenen Möglichkeiten hinsichtlich Größe, Form und Position der Implantate simuliert werden. Die Patientin erhält so eine realistische Vorstellung, wie sie nach einer Brustvergrößerung aussehen könnte. MyBody.de bietet die Möglichkeit, die Simulation anhand von Beispielbildern auszuprobieren und es können auch direkt eigene Fotos hochgeladen werden. 3D-Simulation hier starten Auswertung und Simulation erfolgen dann bei einem ausgewählten Facharzt.

Wo erhalte ich Vorher-/ Nachher-Bilder einer Brustvergrößerung?

Die aussagekräftigsten Vorher-/Nachher-Bilder kann Ihnen Ihr Arzt im Beratungsgespräch zeigen. Auf Bildern in Foren und auf Blogs wird die Brust meist noch von BHs oder Tops verdeckt und verfälscht. Auch die Armhaltung und der Winkel können einen falschen Eindruck vom Ergebnis machen. Darum sind Fotos, die vom Arzt zum Zwecke der Dokumentation gemacht werden, am zuverlässigsten, wenn es um eine realistische Darstellung geht.

Wo finde ich Erfahrungsberichte zu Brustvergrößerungen?

Auf myBody gibt es eine große Fülle an Erfahrungsberichten zu unterschiedlichen Methoden und Implantatgrößen:

Brustvergrößerung von A auf C, runde Implantate, 285ml:  Isi Glück
Brustvergrößerung von A auf C, tropfenförmige Implantate, 315ml:  Sabrina Chérie
Brustvergrößerung mit Implantat und Radiowellen: Jasmins Gedanken vorher, kurz danach und heute
Brustvergrößerung mit runden Implantaten, 375ml: Jule im Interview über ihre Tipps und Erfahrungen
Brustvergrößerung von A auf D mit B-Lite-Implantaten: Sarahs Erfahrungsbericht

Welche Risiken können auftreten?

Obwohl die Brustvergrößerung unter erfahrenen Plastischen Chirurgen als Routineeingriff und damit als relativ risikoarm gilt, können wie bei jedem chirurgischen Eingriff auch bei der Brustvergrößerung Komplikationen auftreten. Dazu zählen Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen oder auch Gefühlsbeeinträchtigungen an der Brustwarze.

Um die Risiken so gering wie möglich zu halten und gar nicht erst auftreten zu lassen, ist es wichtig, die Nachsorgetermine beim behandelnden Arzt sorgfältig und gewissenhaft wahrzunehmen.

Ein spezifisches Risiko einer Brustvergrößerung mit Implantaten ist die Kapselfibrose. Bei einer Kapselfibrose handelt es sich um eine Ausbildung einer Kapsel um das Implantat. Liegt eine Kapselfibrose vor, so ist die Kapsel hart und drückt auf das Implantat. Folglich kommt es zu Verhärtungen, Verformungen und Schmerzen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie (DGPRÄC) ist in ungefähr 5 Prozent aller Fälle ein erneuter Eingriff erforderlich. Bei einem weiteren Eingriff wird das Implantatlager erweitert oder das Implantat ersetzt.

Bleiben dauerhafte Narben zurück?

Alle Narben sind dauerhaft, aber bei guter und regelmäßiger Narbenpflege meist kaum sichtbar. Bei einer Brustvergrößerung gibt es drei verschiedene Zugangswege für Platzierung des Implantats. Bei einem Zugang durch die Unterbrustfalte entsteht in der Regel eine feine Narbe, die durch den Schatten der Unterbrustfalte kaum sichtbar ist. Bei einem Zugang über die Achselhöhlen, bleibt lediglich eine Narbe unter den Achseln sichtbar. Die unauffälligste Narbe geht mit einem Zugang über den Brustwarzenhof einher.

Ist eine Vollnarkose nötig? Wann kommt eine örtliche Betäubung infrage?

In der Regel findet eine Brustvergrößerung mit Implantaten unter Vollnarkose statt und ist mit einem Klinikaufenthalt von 1-2 Tagen verbunden. Brustvergrößerungen mit Eigenfett werden meist unter örtlicher Betäubung durchgeführt, da bei dieser Methode das Eigenfett lediglich in die Brust gespritzt wird.

Wie schmerzhaft ist eine Brustvergrößerung?

Wie schmerzhaft ist eine Brustvergrößerung? Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Schmerzempfinden. Dennoch können Brustvergrößerungen so erfolgen, dass sie weitestgehend schmerzarm verlaufen, indem beispielsweise das Brustgewebe schonend behandelt wird. Nach der OP verspüren viele Patientinnen ein Spannungsgefühl oder einen Druckschmerz, der nach ein paar Tagen wieder abklingt. Wie Youtuberin Jule ihre Brustvergrößerung wahrgenommen hat und ob sie Schmerzen hatte, lesen Sie in ihrem Erfahrungsbericht. 

Was ist wichtig vor und nach der Brustvergrößerung?

Frau wird auf Brusthöhe mit einem Verband verbunden

Eine Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung sowie eine Ultraschalluntersuchung werden vor der OP durchgeführt, um eventuelle Gewebeveränderungen feststellen zu können. Vor dem Eingriff sollten Medikamente, die die Blutgerinnung beeinflussen – wie Schlaftabletten, Alkohol oder Schmerzmittel – vermieden werden. Mögliche Unverträglichkeiten, Besonderheiten oder Unsicherheiten klärt der Anästhesist im vorbereitenden Anästhesiegespräch, das meist einige Tage vor der OP stattfindet. Außerdem ist es hilfreich, vor der OP alles für die ersten Tage danach vorzubereiten, in denen man körperlich vielleicht eingeschränkt ist. Also beispielsweise schon die Einkäufe erledigen, um nach der OP nicht schwer tragen zu müssen. Notwendiges aus schwer erreichbaren Schränken räumen, falls es noch schwerfällt, die Arme zu heben. Oberteile zurechtlegen, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen, weil sie zum Beispiel einen Reißverschluss haben.

Zur Nachsorge gehört neben 2-3 persönlichen Kontrollterminen beim behandelnden Arzt ein spezieller BH, welcher über 2 bis 6 Wochen Tag und Nacht getragen wird und durch Kompression die neue Brust stützt und den Heilungsverlauf fördert. Manche Ärzte setzen außerdem auf den sogenannten Stuttgarter Gürtel, der dabei hilft, die Implantate in Position zu halten. Für einen bestmöglichen Heilungsverlauf sind folgende Punkte zu beachten:

  • Brustverband für die ersten Tage
  • Arbeitsfähig nach ca. 4 Tagen
  • Fäden ziehen nach etwa 9 Tagen
  • Spezial-BH für bis zu 6 Wochen (je nach Einschätzung des Arztes)
  • Leichter Sport ohne Beanspruchung des Brustmuskels nach ca. 6 Wochen
  • Sauna-Besuche frühestens nach 6 Monaten
  • Sonnenschutz durch Cremes oder Textilien für 6 Monate, um eine Pigmentierung der Narbe zu vermeiden
  • Wundpflege der Narbe mit speziellen Salben oder Ölen (beim Arzt nach Empfehlungen fragen)

Warum ist eine Beratung im Vorfeld so wichtig?

Warum ist eine Beratung im Vorfeld so wichtig

Ein erstes Beratungsgespräch beginnt in der Regel mit einer ausführlichen Voruntersuchung sowie der Frage nach den Gründen für eine Brustvergrößerung. Eine gute ärztliche Beratung zeichnet sich dabei sowohl durch Einfühlungsvermögen, Geduld als auch einer umfassenden medizinischen Aufklärung über die Vorgehensweise des Eingriffs und die Risiken aus. Die Möglichkeit für die Patientin gezielt Fragen zu stellen gehört ebenfalls zu jeder professionellen Beratung dazu. Worauf die Patientin dabei achten sollte, haben wir in der myBody-Checkliste zusammengefasst:

  • Ist der beratende Arzt auch der behandelnde Arzt?
  • akademischer Titel und Berufsbezeichnung
  • Erfahrung und Expertise anhand von der Anzahl der OP’s
  • körperliche Voruntersuchung
  • angewandte Methode und technische Standards
  • Vorher-/ Nachher Bilder
  • Berücksichtigung individueller Wünsche
  • Risikoaufklärung
  • Kosten & Finanzierung
  • Nachsorge

Die myBody-Checkliste wurde in Zusammenarbeit mit führenden Ästhetisch-Plastischen Chirurgen erarbeitet und wird regelmäßig aktualisiert. Die neueste Version der myBody-Checkliste steht hier für Sie zum kostenlosen Download bereit.

Brustvergrößerung – Kosten, Methoden, Ärzte und Kliniken auf myBody.de
4.0 von 5280
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  • Sicherheit
  • Transparenz
  • Service
Spezialisten für Brustvergrößerung

Schwabach

Dr. med. Stephan Pfefferkorn
ab 5.200 €
Details & Kontakt

Düsseldorf

Dr. med. Holger Hofheinz
ab 6.200 €
Details & Kontakt
Dr. med. Daniel Thome
ab 5900 €
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Brustvergrößerung in Zahlen

1985 wurde die erste dokumentierte Brustvergrößerung durchgeführt.

1971 wurde das erste Silikonimplantat von zwei Ärzten aus Houston in Texas entwickelt.

1,6 Millionen Brustvergrößerungen werden jährlich weltweit durchgeführt.

46.000 Brustvergrößerungen finden jährlich in Deutschland statt.

83 % aller Brustvergrößerungen in Deutschland werden mit Implantaten durchgeführt.

45 % des Brustvolumens soll gemäß des Ideals über der Brustwarze liegen.

25 Jahre alt ist die durchschnittliche Patientin bei einer Brustvergößerung.

320 ml ist das Durchschnittsvolumen von eingesetzten Brustimplantaten.

74 % der Frauen ist am wichtigsten, dass sich die Brust trotz Implantaten natürlich anfühlt.

83 % der Frauen bevorzugen eine natürliche Optik, gemachte Brüste sollen nicht künstlich aussehen.

70Z ist die Körbchengröße der Frau mit den größten gemachten Brüsten der Welt.

Brustvergrößerung in "medizinisch"

Asymmetrie: Ungleichmäßiges Aussehen der linken und rechten Brust hinsichtlich Größe, Form und Position.

Barriereschicht: Beschreibt eine weitere Silikonschicht in der äußeren Hülle des Implantats zum zusätzlichen Schutz der Implantatfüllung. 

Biokompabilität: Beschreibt bei Brustvergrößerung mit Implantaten die Fähigkeit, mit Geweben koexistieren zu können, ohne Schäden zu verursachen. Nanobeschichtete Implantate fördern ein natürliches Zusammenspiel zwischen Brustimplantat und Brustgewebe.

Brustdrüse: Glandula mammaria (glandula lat. für "Drüse") ist der medizinische Fachbegriff für die Brustdrüse, auch Milchdrüse. Brustdrüsen sind kleine Drüsenkörperchen im Brustgewebe, die in die Brustwarze münden.

Brustfalte: Die Brustfalte befindet sich unter der weiblichen Brust in individuell verschieden starker Ausprägung. Nach einer Brustvergrößerung kommt es je nach Implantatform und -größe vor, dass die Ausprägung der Brustfalte zurückgeht, da die Implantate die Brust höher sitzen lassen.

Brustwarzenhof: Areola mammae (areola lat. für „kleiner Hof“ und mamma lat. für „Brust“) ist der medizinische Fachbegriff für den Brustwarzenhof. Ein pigmentiertes Hautgebiet um die eigentliche Brustwarze herum.

Geldiffusion: Eine Geldiffusion liegt dann vor, wenn kleinste Mengen des Silikongels durch die intakte Hülle des Implantats in die umgebende Kapsel und das umliegende Brustgewebe gelangen. Tritt eine deutliche Geldiffusion auf, sollte das Implantat auf mögliche Mängel untersucht werden.

Kapsel: Narbengewebe rund um das Brustimplantat, dass sich als normaler und gesunder Prozess nach einer Brustvergrößerung bildet.

Kapselfibrose auch Kapselkontraktur: Bezeichnet die Verhärtung der Kapsel. Infolgedessen nimmt das Implantat an Steifigkeit zu, zieht sich zusätzlich zusammen und es kommt zur Deformierung des Implantats, die auch äußerlich an der Brust sichtbar wird.

Mammaaugmentation: Brustvergrößerung ist ein Sammelbegriff für Verfahren zur Vergrößerung (Fachbegriff: Augmentation) der weiblichen Brust (Fachbegriff: Mamma). Augmentation steht für Zuwachs, Vergrößerung oder Erweiterung.

Projektion: Das Maß, wie weit sich das Implantat vom Körper weg nach vorne ausdehnt.

Quellennachweis

Statistik der ISAPS (International Society of Plastic Surgery) 2017, www.isaps.org
Statistik der DGÄPC (Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie) 2017, www.dgaepc.de
FDA, U.S. Food and Drug Administration, www.fda.gov
myBody-Umfragen 2017und 2018, Magazin mabelle1/18-1/19, myBody Klinikfinder

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