Korean V-Lift: Beauty-Trend aus Asien
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Korean V-Lift: Beauty-Trend aus Asien

myBody News, 24. April 2017
Frauengesicht im Profil mit angezeichneter Behandlungsfläche

Mit dem fortschreitenden Alter folgt die Haut zunehmend den Gesetzen der Schwerkraft. Bedingt durch die verringerte Kollagen- und Elastinbildung respektive ihren zunehmenden Abbau verliert die Haut ihre jugendliche Spannkraft und sackt ab. Allem voran bemerkbar macht sich der Elastizitätsverlust der Haut an Kinn, Wangen und am Hals. Die Gesichtsform verändert sich und ihre jugendliche V-Kontur verschwimmt. Das Korean V-Lift, auch Fadenlifting genannt, stellt eine moderne minimal-invasive Behandlungsmethode zum herkömmlichen Facelift dar. In Südkorea ist das Korean-Face-Lift schon lange Beauty-Trend Nummer eins.

Was genau passiert während des Fadenliftings?

Der behandelnde Facharzt bringt dazu spezielle Fäden mithilfe feiner Nadeln vorsichtig unter die Haut. Sobald sich der jeweilige Faden an der richtigen Position befindet wird dieser mithilfe eines mechanischen Systems aus der Nadel in das Gewebe eingebracht. Nerven und Blutgefäße bleiben dabei unverletzt. Für eine nahezu schmerzfreie Behandlung wird das zu behandelnde Areal entweder mittels einer speziellen Salbe oder Lokalanästhesie betäubt.

Wie kommt der Verjüngungseffekt zu Stande und wie lange hält dieser an?

Die injizierten Fäden bauen sich erfahrungsgemäß innerhalb von sechs bis acht Monaten im Gewebe wieder vollständig ab. Durch das Auflösen wird die Kollagenbildung im Bindegewebe angeregt und dadurch ein Lifting-Effekt bewirkt. Je nach Fadenmaterial hält das besonders natürliche und gleichzeitig intensiv glättende Ergebnis bis zu drei Jahre lang an.

Welche Fäden werden verwendet?

Aufgrund ihrer besonders guten Verträglichkeit werden Fäden aus Polydioxanon (PDO) sowie Poly-L-Milchsäure (PLLA) verwendet. In der Chirurgie kommen diese bereits seit Jahrzehnten als subkutanes Nahtmaterial zum Einsatz. Die Fäden haben eine unterschiedliche Struktur – sie sind entweder glatt, verdrillt oder mit verschwindend kleinen Widerhäkchen versehen. Welche Fadenstruktur verwendet wird ist stets abhängig vom zu behandelnden Areal.

Was kann mithilfe der Fäden alles behandelt werden?

Das Verfahren eignet sich allem voran bei Stirn-, Lach, Mund- und Marionettenfältchen. Außerdem können Volumenverluste am Unterlid, erschlaffte Haut an Wangen, Kinn und Hals oder tiefsitzende Augenbrauen mithilfe des Fadenliftings erfolgreich behandelt werden. Auch andere Körperpartien wie schlaffe Oberarme und Oberschenkel oder ein leicht abgesackter Hintern lassen sich mithilfe der Fäden wieder in Form bringen.

Innerhalb eines Eingriffs werden in der Regel mehrere Fäden in das Gewebe eingebracht. Oft wird das Fadenlifting mit anderen Verjüngungsmethoden wie einer Botoxbehandlung oder Faltenunterspritzung mit Dermafillern kombiniert.

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